Archived entries for Roland Fidelius

26SEP’13 Gorilla Mask

Das Trio Gorilla Mask aus dem Dschungel Berlins fasziniert mit den lautesten und überwältigendsten Sounds, die der Avantgarde-Jazzszene seit langem entwachsen sind.
Saxophonist Peter Van Huffel, der Kopf von Gorilla Mask, ist ein brillanter Komponist und kennt als unerschrockener Improvisator keine Tabus: er überzeugt mit wilden Klängen und schier unerschöpflichem Ideenreichtum. Van Huffels Mitstreiter, Bassist Roland Fidezius und Schlagzeuger Rudi Fischerlehner, kombinieren die Kraft und Autorität einer Rock-Rhythm-Section mit einer rastlosen und kreativen Energie, die sie immer wieder an den Rand des totalen Chaos taumeln lässt.

Peter Van Huffel (as, comp)
Roland Fidezius (b)
Rudi Fischerlehner (dr)

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Donnerstag, 26. September 2013, 21:00 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4/5, Greifswald
Eintritt: 10 & 6 Euro
VVK: Café Koeppen, Stadtinformation Greifswald

Gorilla Mask

Berliner Trio begeisterte im Koeppenhaus

Es funktioniert. Sogar hervorragend. Wer bislang meinte, eine Jazzcombo brauche Harmonieinstrumente und eine Rhythmusgruppe, der wurde am Sonnabend im Koeppenhaus eines Besseren belehrt. Das Berliner Trio „So Weiss“ versprach vorab eine Verzauberung jenseits aller Jazzmoden. Was allerdings die bestehende Verschmelzung von gepflegter Improvisation mit Pop angeht, so liegt das Ensemble voll im Mainstream.
„So Weiss“ sticht dennoch heraus. Die Mischung aus sorgfältig eingesetzten Stimmen, eingängigen Klängen und geerdetem Songwriting macht den Unterschied. Letzteres umfasst Stimmungsbilder in Beziehungen oder Situationen. Besungen wird der lange Wintermonat Januar, die stehende Hitze im Hochsommer in einer U-Bahn oder Forderungskataloge an ein geliebtes Gegenüber. Spannend fügen sich der Kontrabassgroove von Roland Fidezius mit der variablen Stimme von Kristiina Tuomi und dem von Lied zu Lied sich abwechselnden Spiel Susanne Folks auf Saxofon und Klarinette zusammen. Letztere schmiegt sich unisono an den Gesang an oder greift als dezente Verstärkung selbst zum Mikrofon. Als Unplugged-Version präsentierte die Band den Ohrwurm „Lullaby“ von The Cure aus dem Jahre 1989. Anstelle der auf der E-Gitarre gezupften Erkennungsmelodie stimmte Susanne Folk sie mit einem warmen Ton auf dem Saxofon an, bevor Tuomi in ihr Lieblingslied einstieg.

Neben Pop und Walzer-Seligkeit gehört auch ein Schuss Country zu den Spielfeldern von „So Weiss“. Und dann gelingt beim Abschiednehmen eine zarte Kostbarkeit: Mit „Happiness for a moment“ berühren und beglücken Tuomi und Fidezius das Publikum im gut besuchten Saal des Koeppenhauses.
(U. Rossner, Ostsee-Zeitung, 27.02.2012)

25FEB’12 So Weiss (DE)

Saxofon/Klarinette, Kontrabass und zwei Frauenstimmen – mehr braucht das Berliner Jazzpop-Trio So Weiss nicht, um wunderbar poetische Songs vor einem auszubreiten. Die Sängerinnen Kristiina Tuomi und Susanne Folk und Bassist Roland Fidezius verzaubern jenseits aller Jazzmoden. Alte romantische Kunstlieder, französische Chansons, aber auch Tori Amos sind hörbare Einflüsse, münden in ganz eigene, aufs Maximum reduzierte Klangwelten.

Kristiina Tuomi (Gesang)
Susanne Folk (Gesang, Saxofon, Klarinette)
Roland Fidezius (Kontrabass)

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Samstag, 25. Februar 2012, 21:00 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4/5, Greifswald

06NOV’08 Lorenz Hargassner Quartet (DE)

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Am 6. November gastiert erstmalig das Lorenz Hargassner Quartet in der Medienwerkstatt Greifswald. Der österreichische Lorenz Hargassner, ein Genie am Saxophon, wird begleitet von Elmar Braß (Piano), Roland Fidelius (Bass) und Paul Kaiser (Schlagzeug).
Mit einer Kombination aus fröhlichen, beschwingten, teils leichtfüßig und perlenden und andererseits mit hymnischen Passagen und verschleppten Takten sowie sperrigen Gegenläufigkeiten wird Sie das Quartett an diesem Abend mit ihrem eigenständigen Musikkosmos verzaubern.
Die makellosen Soli am Saxophon bestechen durch ihre kreative Raffinesse und werden im Verlauf zu lyrisch verspielten Duos mit dem Piano ausgebaut, die hin und wieder abwechselnd aus dem Harmoniegerüst ausbrechen und mäanderartige Verläufe einschlagen um abschließend wieder ihre Noten wie Perlen in melodischen Linien aufzureihen.
Dabei besticht die sensible kommunikative Interaktion der 4 Musiker, die eine weitgefasste und nuancierte Klangmalerei erlauben, so dass Sie mit einem filigranen und austarierten Spiel überzeugen werden.

6. November 2008, 21:00 Uhr
Medienwerkstatt des CDFI, Bahnhofstraße 50, Greifswald

Fotos vom Konzert bei Flickr…



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