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Uli Kempendorff’s Field (DE)

Jazz spielen heißt: Musik transportieren, die so reich ist an Information, Farben und Emotionen, dass es einem das Atmen erleichtert und Brust und Kopf öffnet.
FIELD hat einiges am Start, was es dafür braucht: Ideen, Humor und Energie so breit und tief wie ein Fluss. Und ausserdem die Neugier, darin auf Tiefgang zu tauchen. Wie die Figur des Tricksters, des Schelms, in der Mythoiogie indigener Völker, der die Regeln in Frage und sich den göttlichen Gegebenheiten in den Weg stellt, wird die Band, sich im weiten Feld von “Jazz” bewegend, zum Vehikel innerlicher und äußerlicher Grenzverschiebung. Mit Instrumenten als Waffe und Werkzeug wird in der Dualität von Licht und Finsterem, von Struktur und Antistruktur agiert. Ob sie überwunden wird? FIELD spielt Jazz.

Uli Kempendorff (ts, comp)
Ronny Graupe (git)
Jonas Westergaard (b)
Oliver Steidle (dr)

Donnerstag, 7. April 2016, 20:30 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4-5, Greifswald
Eintritt: 10 & 6 Euro

FIELD

Ronny Graupe’s Spoom: Lyrisches Muskelspiel

Berlin ist nicht weit – gut für das Greifswalder Koeppenhaus. Spoom meldeten sich an, mit „Pre-Release-Konzert“ zur neuen CD (VÖ am 07.06.2013 – ah heute!).
Der Auftakt ist noch entspannt – Ankommen. Dann bildet sich immer mehr eine organische Synthese aus freiem Jazz und notiertem Material heraus. Den genauen Unterschied zu hören ist angenehm schwer, denn: Die Musik fließt! Die drei Herren beweisen ein hohes Reflexions- und Reaktionsniveau, indem sie einander umkreisen, sich reizen und mit Feingefühl kommunizieren. Standort und Route werden stets neu verhandelt.
Das war nicht mein erstes Spoom Konzert – ich war zunächst auf eher komplizierte Klangwelten eingestellt. Ich bekam natürlich eine technisch anspruchsvolle aber ebenso überraschend lyrische und berührende Musik präsentiert. Die Kompositionen waren transparent und packend. Selbst explosive Phasen glitten nicht in Noise über. Die eruptiven Passagen hatten immer einen hohen Genussfaktor.

Der Mastermind des Ensembles Ronny Graupe begeistert mit seinem aufgerauhten und warmen Gitarren-Ton, inklusive Flitzefinger und starken Harmonien. Christian Lillinger hatte, wie zu erwarten, den größten Schauwert im Trio. Der mit einem Übermaß an Fiebrigkeit ausgestatte Schlagzeuger stahl seinen Mitstreitern ein wenig die Show. Sein Spiel ist pure Energie gepaart mit Präzision und Kontrolle. Jede Geste, jedes Streichen, Tupfen, Wischen oder Traktieren auf Schlagzeug, Becken und Perkussions-Katalog, wirken oberflächlich gesehen nervös und beliebig, sind aber im Gegenteil äußerst klug und ökonomisch eingesetzt. Am Kontrabass bietet Jonas Westergaard das solide Fundament und die hervorragend kontrapunktische Feinarbeit zu Graupes komplexer Spielweise. Ihm gelingt es stets adäquat zu agieren, mit rauem perkussiven Spiel und zarten Phrasierungen. Sowohl im Diskant als auch im Bass entlockt er seinem Instrument überzeugende Ideen. Er geht zuweilen leider ein wenig unter im ständigen musikalischen Schlagabtausch zwischen Graupe und Lillinger, die ihr musikalisches Muskelspiel auf Augenhöhe austragen. Gerade die ruhigeren Stücke kamen dann dem Bassisten entgegen. Hier konnte der Zuhörer die Gleichzeitigkeit von Unabhängigkeit und Bezugnahme, in der Interaktion des Trios entspannt verfolgen.

Wer hinterher artig LP’s und CD’s gekauft hat, bekämpft sogleich die kulturelle Regression des Hörens. Wir werden gewinnen! (Stan Klifoth, 7. Juni 2013)

Fotos vom Konzert bei Flickr …

06JUN’13 Ronny Graupe’s Spoom (DE/DK)

Ronny Graupe’s Spoom: Musik, die Bilder ausdrückt und vielfarbige Vorstellungen weckt. Gitarrist Ronny Graupe kreist mit Bassist Jonas Westergaard und Schlagzeuger Christian Lillinger gewitzt-virtuos um Themen wie Erde und Raum. Und findet betörend feine, flexible Töne dazu.
Der musikalische Kontext beschränkt sich im Unterschied zum traditionellen Jazz nicht nur auf kurze musikalische Themen, auf denen dann die Improvisation folgt; vielmehr werden musikalische Ideen ver- und bearbeitet, sodass ein längerer kompositioneller Bogen erkennbar wird. Die Improvisationen sind der Notation gleichwertig. Sie stellen eine Reflexion über den komponierten Teil dar.

Ronny Graupe (Gitarre)
Jonas Westergaard (Bass)
Christian Lillinger (Schlagzeug)

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Donnerstag, 6. Juni 2013, 21:00 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4/5, Greifswald

Fotos vom Konzert bei Flickr …

Ronny Graupe, Foto Konstantin Kern

15APR’10 Spoom (DE/DK)

Zum wiederholten Male wird das deutsch-dänische Trio Spoom in Greifswald spielen. Die Musiker Ronny Graupe (Gitarre), Jonas Westergaard (Bass) und Christian Lillinger (Schlagzeug) fanden im Jahr 2004 in Berlin zusammen. Sie werden mit ihren außergewöhnlichen und melodischen Eigenkompositionen einen träumerischen und zugleich schwungvollen Jazz darbieten. Lassen Sie sich von Spoom in eine harmonische frühlingshafte Stimmung versetzen.

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Donnerstag, 15. April 2010, 21:00 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4/5, Greifswald

Fotos vom Konzert bei Flickr …

Ronny Graupes Spoom

05MRZ’09 Spoom (DE/DK)

Ronny Graupes Spoom

Ronny Graupes Spoom, das deutsch-dänische Jazztrio, wird Sie mit einem unglaublichen Facettenreichtum und besonderer Kreativität in den Details auf höchstem künstlerischem Niveau verzaubern.
Jonas Westergaard (Bass), Ronny Graupe (Gitarre) und Christian Lillinger (Schlagzeug) begeistern mit einem Arrangement aus zeitgenössischen klassischen Klängen und geladenen expressiven Ausbrüchen. Aus den traditionellen Jazzparts heraus, lenkt jeder Protagonist das Stück in eine eigene musikalische Richtung, um sich final durch sensible kommunikative Interaktionen wieder zu einem makellosem harmonischen Ganzen zu vereinen. Hören und staunen Sie selbst! (C.G.)

5. März 2009, 21:00 Uhr
Wein & Vinyl-Kultur, Fleischerstraße 20, Greifswald

Fotos vom Konzert bei Flickr…

06DEZ’07 Spoom (DE/DK)

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Das deutsch-dänische Jazztrio Spoom lädt zu seinem einzigen Greifswalder Konzert in diesem Jahr ins Café Koeppen ein. Jonas Westergaard (Bass), Ronny Graupe (Gitarre) und Christian Lillinger (Schlagzeug) überzeugen mit einem Arrangement aus zeitgenössischen klassischen Klängen und offenen Einschüben. Aus den traditionellen Jazzparts heraus, lenkt jeder Protagonist das Stück in eine eigene musikalische Richtung, um sich final wieder zu einem harmonischen Ganzen zu vereinen. Das Trio wird Sie mit einem großen Repertoire an eigenen Kompositionen durch einen unvergesslichen Abend führen.

6. Dezember 2007, 21:00 Uhr
Café Koeppen, Bahnhofstraße 4, Greifswald



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