Archived entries for christian lillinger

Slavin-Eldh-Lillinger (DE/SE)

Die Musiker Wanja Slavin (ECHO Jazz 2014), Petter Eldh und Christian Lillinger zählen zu einer Generation von Musikern, die sich keinem stilistischem Dogma unterwirft. In ihrer kollektiv entwickelten Musik sind Einflüsse aus Hip-Hop Pop und neuer Musik, sowie natürlich des Jazz zu hören. Die drei Musiker spielten weltweit mit Musikern wie Joachim Kühn, Django Bates, Kenny Wheeler, William Parker, Leo Wadada Smith und vielen anderen.

Wanja Slavin (sax)
Petter Eldh (b)
Christian Lillinger (dr)

Donnerstag, 25. September 2014, 21:00 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4-5, Greifswald

Fotos vom Konzert bei Flickr …

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Slavin-Eldh-Lillinger

6FEB’14 Hyperactive Kid (DE) zum 10jährigen Bühnenjubiläum

Hyperactive Kid aus Berlin weisen eine erstaunliche musikalische Reife auf und gehören seit ihrer Gründung im Jahre 2003 zu den originellsten Projekte der aktuellen Jazzszene.
Mit ihrem Spiel, untypisch in seiner Klangwahl, da die Musiker auf ein Bassinstrument verzichten, schlagen sie neue, originelle und manchmal auch überraschende und unkonventionelle Wege innerhalb der modernen Musik ein.

Sie verschmelzen Jazz mit Rock, Drum & Bass und Neuer Musik. Themen und Improvisationen verbinden sich zu einem malerischen, frischen und kraftvollen Spiel voller Energie. Ihre Kompositionen unterteilen sich nicht in einzelne Abschnitte, es gibt keine Rhythmusgruppe und keine Solisten, denn alle sind alles und sie verwandeln dadurch Zeit und Klangraum in eine einzige musikalische Einheit. Sie folgen dabei einerseits der Logik der Kontinuität, überraschen aber auch immer wieder mit einem klanglichen Zusammenspiel, das unvorstellbar erscheint, bevor man es das erste Mal zu Gehör bekommt. Urplötzlich werden Stimmungen über Bord geworfen und ebenso überraschend wieder zurück ins Boot geholt.
Live begeistern sie das Publikum, indem sie mit großer Sensibilität für die Musik, wirkungsvoll Virtuosität und spielerische Zurückhaltung mit Innovation verbinden und dabei ein perfektes Gleichgewicht zwischen Herz und Verstand schaffen.

Ronny Graupe (git)
Philipp Gropper (ts)
Christian Lillinger (dr)

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Donnerstag, 6. Februar 2014, 20:00 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4/5, Greifswald
Eintritt: 10 & 6 Euro
VVK: Café Koeppen, Stadtinformation Greifswald

Hyperactive Kid

Ronny Graupe’s Spoom: Lyrisches Muskelspiel

Berlin ist nicht weit – gut für das Greifswalder Koeppenhaus. Spoom meldeten sich an, mit „Pre-Release-Konzert“ zur neuen CD (VÖ am 07.06.2013 – ah heute!).
Der Auftakt ist noch entspannt – Ankommen. Dann bildet sich immer mehr eine organische Synthese aus freiem Jazz und notiertem Material heraus. Den genauen Unterschied zu hören ist angenehm schwer, denn: Die Musik fließt! Die drei Herren beweisen ein hohes Reflexions- und Reaktionsniveau, indem sie einander umkreisen, sich reizen und mit Feingefühl kommunizieren. Standort und Route werden stets neu verhandelt.
Das war nicht mein erstes Spoom Konzert – ich war zunächst auf eher komplizierte Klangwelten eingestellt. Ich bekam natürlich eine technisch anspruchsvolle aber ebenso überraschend lyrische und berührende Musik präsentiert. Die Kompositionen waren transparent und packend. Selbst explosive Phasen glitten nicht in Noise über. Die eruptiven Passagen hatten immer einen hohen Genussfaktor.

Der Mastermind des Ensembles Ronny Graupe begeistert mit seinem aufgerauhten und warmen Gitarren-Ton, inklusive Flitzefinger und starken Harmonien. Christian Lillinger hatte, wie zu erwarten, den größten Schauwert im Trio. Der mit einem Übermaß an Fiebrigkeit ausgestatte Schlagzeuger stahl seinen Mitstreitern ein wenig die Show. Sein Spiel ist pure Energie gepaart mit Präzision und Kontrolle. Jede Geste, jedes Streichen, Tupfen, Wischen oder Traktieren auf Schlagzeug, Becken und Perkussions-Katalog, wirken oberflächlich gesehen nervös und beliebig, sind aber im Gegenteil äußerst klug und ökonomisch eingesetzt. Am Kontrabass bietet Jonas Westergaard das solide Fundament und die hervorragend kontrapunktische Feinarbeit zu Graupes komplexer Spielweise. Ihm gelingt es stets adäquat zu agieren, mit rauem perkussiven Spiel und zarten Phrasierungen. Sowohl im Diskant als auch im Bass entlockt er seinem Instrument überzeugende Ideen. Er geht zuweilen leider ein wenig unter im ständigen musikalischen Schlagabtausch zwischen Graupe und Lillinger, die ihr musikalisches Muskelspiel auf Augenhöhe austragen. Gerade die ruhigeren Stücke kamen dann dem Bassisten entgegen. Hier konnte der Zuhörer die Gleichzeitigkeit von Unabhängigkeit und Bezugnahme, in der Interaktion des Trios entspannt verfolgen.

Wer hinterher artig LP’s und CD’s gekauft hat, bekämpft sogleich die kulturelle Regression des Hörens. Wir werden gewinnen! (Stan Klifoth, 7. Juni 2013)

Fotos vom Konzert bei Flickr …

06JUN’13 Ronny Graupe’s Spoom (DE/DK)

Ronny Graupe’s Spoom: Musik, die Bilder ausdrückt und vielfarbige Vorstellungen weckt. Gitarrist Ronny Graupe kreist mit Bassist Jonas Westergaard und Schlagzeuger Christian Lillinger gewitzt-virtuos um Themen wie Erde und Raum. Und findet betörend feine, flexible Töne dazu.
Der musikalische Kontext beschränkt sich im Unterschied zum traditionellen Jazz nicht nur auf kurze musikalische Themen, auf denen dann die Improvisation folgt; vielmehr werden musikalische Ideen ver- und bearbeitet, sodass ein längerer kompositioneller Bogen erkennbar wird. Die Improvisationen sind der Notation gleichwertig. Sie stellen eine Reflexion über den komponierten Teil dar.

Ronny Graupe (Gitarre)
Jonas Westergaard (Bass)
Christian Lillinger (Schlagzeug)

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Donnerstag, 6. Juni 2013, 21:00 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4/5, Greifswald

Fotos vom Konzert bei Flickr …

Ronny Graupe, Foto Konstantin Kern

octothorpe plays *AEROGEL* (DE)

Unter der künstlerischen Leitung des Komponisten und Jazzgitarristen Sascha Henkel entsteht bei ersten Projekt der Formation octothorpe Musik zu ausgewählten Texten des Berliner Poeten Anat Mtoumba.

Die Kompositionen zeichnen sich durch eine Thematisierung der Struktur sowie der Synthese unterschiedlicher Strömungen der zeitgenössischen Musik aus. Ihre Wurzeln sind im Jazz zu finden jedoch sind sie nicht einem bestimmten musikalischen Stil verpflichtet sondern dem Erlebnis der Musik und der Atmosphäre der Texte. Innerhalb der auf dieser Grundlage entstehenden Kompositionen finden sich Freiräume zur Improvisation, die auf jeden der mitwirkenden Musiker und den Sprecher zugeschnitten sind, so dass eine besondere Wechselwirkung zwischen Improvisation und Komposition entsteht.

Die Texte von Anat Mtoumba spiegeln das urbane Leben wieder, das durch jene Internationalität geprägt ist, welche die meisten Menschen dieser Generation durch Migration und große räumliche Flexibilität so prägt. Jedoch eignen sich die Texte dieses kosmopolitische Dasein nicht als Modeaccessoires an. Sie zeichnen dieses Lebensgefühl mit einer großen sprachlichen Intensität nach, die es schafft in die zum Teil durch alltägliche Beobachtungen geprägten Bildern einen tiefen universellen Sinn zu legen. Durch ihren großen Assoziations- und Interpretationsspielraum eignen sie sich hervorragend als Ausgangsmaterial für Komposition und Improvisation.

Musiker der jungen Jazz-Szene treffen auf Musiker mit klassischem Hintergrund und einen Schauspieler. Verbunden sind sie durch ihre Offenheit und Experimentierfreude und die Stadt Berlin, wo fast alle ihren Lebens- und Schaffensmittelpunkt haben.

Martin Schick (voc)
Pierre Borel (as/bcl)
Philipp Gropper (ss/ts)
Silvio Cadotsch (tb)
Martin Stupka (vla)
Lucian Moreno (vcl)
Andre Carvalho (b)
Christian Lillinger (dr)
Sascha Henkel (g/comp)

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Donnerstag, 14. Juli 2011, 20:00 Uhr
Medienwerkstatt des CDFI, Bahnhofstraße 50, Greifswald

26MAI’11 Hyperactive Kid (DE)

Nach langer Greifswald-Pause und der 4. CD-Veröffentlichung ist es endlich wieder so weit: Hyperactive Kid, die wohl populärste Avantgarde-Band der Jazz-Hauptstadt Berlin, bespielt das Koeppenhaus.

Philipp Gropper (Saxophon), Ronny Graupe (7-saitge Gitarre) und Christian Lillinger (Schlagzeug) werden Sie mit komplexen rhythmischen Strukturen, welche teils melodisch – ja fast ätherisch schwebend sind und andererseits mit widerspenstigen Soloausflügen und eruptiven, brodelnden Kollektiven auf den Geschmack bringen. Dabei handelt es sich um ein geniales musikalisches Gespann, welches sensibel aufeinander eingeht und sich blind versteht vor allem in den raffinierten Details. Flirrende Gitarrensounds, ein pulsierendes Schlagzeug und ein expressiv überblasendes und dann wieder singendes Saxophon lassen die Stimmung in unerwarteten Momenten umschlagen, so dass die Sets mit Energie und überraschenden Wendungen gespickt sind. Musik in die man mehrfach versinken muss um alle äußeren Verzweigungen und inneren Verknüpfungen zu begreifen und zu fühlen.

“Mit Klangkonstrukten spielen, unkontrollierte, originelle Wege einschlagen und überraschende Sprünge innerhalb der Musik vollziehen, diese Vorgehensweise gipfelt in einem überaus innovativen Projekt, das die Jazzszene zur Zeit umwirbelt.” (Rainer Molls)

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Donnerstag, 26. April 2011, 21:00 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4/5, Greifswald

Fotos vom Konzert bei Flickr …

Bloß nicht langweilig werden!

Voll war es nicht am Samstagabend in der Medienwerkstatt aber dafür eines der Highlights unter den diesjährigen Veranstaltungen. Ohne große Umschweife tauchte das Trio Grünen, mit Christian Lillinger (Schlagzeug), Robert Landfermann (fünfsaitiger(!) Kontrabass) und Achim Kaufmann (Klavier), sofort ein in eine Welt aus wundervoll schrägen Klängen. Was sich dem Hörer bot, war eine unglaubliche Klanggewalt. Achim Kaufmann spielte sein, mit Alltagsgegenständen präpariertes Klavier, zwar zum großen Teil mit physischer Zurückhaltung, dafür war das Ergebnis umso eindrücklicher. Kryptische, teils bedrohliche und wundersame Welten taten sich auf. Die technische Raffinesse und der Einfallsreichtum forderten das Publikum deutlich heraus. Robert Landfermann‘s Spiel zeichnete sich durch fein entworfene Farben aus. Mit dem Bogen gestrichene Flageolett-Töne, erzeugten einen fast mystischen Klangteppich. Zu Christian Lillinger braucht man nun nicht mehr viel sagen. Von Beginn an glänzte er mit herausragendem Spiel und ungeheurer Kreativität. Ob es nun der reine Ausdruck an den Drums war, das Einbeziehen des Raumes in seine Klangexplorationen oder die Verwendung ungewöhnlicher Hilfsmittel, wie Küchenutensilien oder Megaphon – es war grandioses Musiktheater. Das Trio legte kaum Unterbrechungen zwischen den Stücken ein. Alles ging ineinander über. Formen wurden herausgearbeitet, gebrochen, assoziative Reihungen vorgenommen. Motive und Strukturen entstanden und lösten sich auf. Dynamische Veränderungen wurden von allen Musikern gleichsam erspürt und weiterentwickelt. Dabei gelang es ihnen stets, die Spannung aufrecht zu erhalten und nie ermüdend den Bogen weiter zu spannen. Auf die Frage an Herrn Lillinger wie ihnen das gelingt entgegnete er nur, dass es ja sonst langweilig werden könnte.
Unermüdlich. Immer weiter. Das war Meta-Musik!
(Stan Klifoth, Oktober 2010)

16OKT’10 Grünen (DE)

Das Trio GRÜNEN grünt und gedeiht in den Farben Achim Kaufmann (Piano), Robert Landfermann (Bass) und Christian Lillinger (Schlagzeug).
GRÜNEN lässt den normalen Trio-Sound hinter sich und improvisiert alle Elemente der Musik. Jeder der drei Protagonisten geht mit seinem Instrumentarium an die Grenzen und verlässt sich dabei nicht auf standardisierte Rollenzuweisungen. Das Trio wird zu einer Art Meta-Instrument. Hier geht es in die absolute Postmoderne, wo es keine Rolle mehr spielt, das Instrument zu beherrschen, nein, hierbei geht es darum, die Musik ins noch nicht erahnende 25. Jahrhundert zu katapultieren.
Die CD (Clean Feed, September 2010) ist bei iTunes oder Amazon erhältlich.

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Samstag, 16. Oktober 2010, 21:00 Uhr
Medienwerkstatt, Bahnhofstraße 50, Greifswald

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Grünen

15APR’10 Spoom (DE/DK)

Zum wiederholten Male wird das deutsch-dänische Trio Spoom in Greifswald spielen. Die Musiker Ronny Graupe (Gitarre), Jonas Westergaard (Bass) und Christian Lillinger (Schlagzeug) fanden im Jahr 2004 in Berlin zusammen. Sie werden mit ihren außergewöhnlichen und melodischen Eigenkompositionen einen träumerischen und zugleich schwungvollen Jazz darbieten. Lassen Sie sich von Spoom in eine harmonische frühlingshafte Stimmung versetzen.

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Donnerstag, 15. April 2010, 21:00 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4/5, Greifswald

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Ronny Graupes Spoom

05MRZ’09 Spoom (DE/DK)

Ronny Graupes Spoom

Ronny Graupes Spoom, das deutsch-dänische Jazztrio, wird Sie mit einem unglaublichen Facettenreichtum und besonderer Kreativität in den Details auf höchstem künstlerischem Niveau verzaubern.
Jonas Westergaard (Bass), Ronny Graupe (Gitarre) und Christian Lillinger (Schlagzeug) begeistern mit einem Arrangement aus zeitgenössischen klassischen Klängen und geladenen expressiven Ausbrüchen. Aus den traditionellen Jazzparts heraus, lenkt jeder Protagonist das Stück in eine eigene musikalische Richtung, um sich final durch sensible kommunikative Interaktionen wieder zu einem makellosem harmonischen Ganzen zu vereinen. Hören und staunen Sie selbst! (C.G.)

5. März 2009, 21:00 Uhr
Wein & Vinyl-Kultur, Fleischerstraße 20, Greifswald

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