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35. Eldenaer Jazz Evenings 2015

Eldenaer Jazz Evenings 2015

Seit nunmehr dreieinhalb Jahrzehnten folgen sowohl Newcomer
als auch Pioniere und längst etablierte Größen des Jazz der Einladung nach Eldena. Sie begegnen einander auf Augenhöhe und lassen sich gerne von der besonderen Atmosphäre des Auftrittsorts inspirieren. Keinem bestimmten Genre des Jazz verpflichtet, möchten wir mit jeder neuen Ausgabe der Eldenaer Jazz Evenings ein unkonventionelles und genreübergreifendes Programm bieten. Wir definieren Jazz mit Neugier und Offenheit. Neu interpretierte Jazzstandards gehören für uns ebenso nach Eldena wie zeitgenössische, innovative Strömungen jenseits des Mainstreams.
Dem aufmerksamen Jazzfan wird im Programm der diesjährigen Jazz Evenings aufgefallen sein, dass ein „Schwerpunkt“ des Festivals das „Blech“ ist. Denn was wäre der Jazz ohne das „Blech“, den „Brass“? Zu den charakteristischsten Instrumenten des Jazz gehören zweifellos Trompete, Saxophon, Posaune und Klarinette. Sie alle prägten im ausgehenden 19. Jahrhundert, neben der obligatorischen Rhythmusgruppe, den Klang der Brass Bands, welche gemeinhin als Ursprung des Jazz gelten. Bis heute geben Blasinstrumente im Jazz sinnbildlich den Ton an und das spiegelt sich auch im diesjährigen Festivalprogramm wider: Das LandesjugendJazzOrchester M-V widmet sein Programm bedeutenden Tenorsaxophonisten des Jazz. Die Saxophonisten Silke Eberhard und Wanja Slavin, die vier Posaunisten des Vertigo Trombone Quartets um Nils Wogram sowie der Trompeter Sebastian Studnitzky werden ihren Instrumenten auf unterschiedlichste Art und Weise die vielfältigsten und unglaublichsten Klangfarben entlocken. Die Warschauer Band Jazzpospolita, ein beeindruckender Vertreter der äußerst lebendigen polnischen Jazzszene, setzt indes auch ohne Bläser in seinen Reihen frische Akzente.

Freitag, 3. Juli 2015

Landesjugendjazzorchester M-V & Lutz Büchner
Lutz Büchner (ts)
Michael Leuschner (cond/arr)

Das Landesjugendjazzorchester (LaJazzO) steht synonym für den besten Jazznachwuchs aus ganz Mecklenburg-Vorpommern. Als Projekt des Landesmusikrates M-V e. V. gibt es – gefördert vom NDR und dem Bildungsministerium M-V – den talentiertesten jungen Jazzern unseres Landes eine hervorragende Plattform für gemeinsames Musizieren. Musiker im Alter von 14-26 Jahren haben hier die Möglichkeit, unter professioneller Anleitung das musikalische Zusammenspiel in einem Jazzorchester und die Grundlagen der Improvisation zu erlernen. Vielen, heute erfolgreichen Musikern, diente das Orchester bereits als Sprungbrett.
Unter der Leitung des Trompeters und Jazzdozenten Michael Leuschner ist das LaJazzO zu einem beeindruckenden Klangkörper, einem musi- kalischen Aushängeschild für Mecklenburg-Vorpommern herangereift und ist regelmäßig im Programm der Festspiele M-V vertreten. Höchste Zeit also, das LaJazzO nach Eldena einzuladen.
Gemeinsam mit dem Solisten Lutz Büchner, einem der profiliertesten Saxophonisten Deutschlands und Mitglied der NDR Bigband, begibt sich das junge Ensemble auf einen Streifzug durch die Jazzgeschichte und präsentiert Werke berühmter Tenorsaxophonisten von Coleman Hawkins bis Michael Brecker. Als besonderen Höhepunkt wird das LaJazzO ein Arrangement von Steve Grey aus dem Archiv der NDR-Bigband zu Gehör bringen.

Jazzpospolita
Stefan Nowakowski (b)
Wojtek Oleksiak (dr)
Michał Przerwa-Tetmajer (g)
Michał Załęski (p/keyb)

Seit ihrer Gründung vor 5 Jahren entwickelte sich Jazzpospolita zu einem der interessantesten Phänomene der alternativen Musikszene Polens. Das hochbegabte Quartett wird zwar vom großen Erbe des polnischen Jazz inspiriert, dennoch lässt sich ihre Musik in keine Schublade einordnen. Mit den Alben „Almost Splendid“ (2010), „Impulse“ (2012) und „Repolished Jazz“ (2013) tourten die vier Musiker bereits europaweit und bestritten mehr als 150 Auftritte. Ihre einzigartigen Kompositionen, welche zwischen Tradition und Moderne changieren, machen den ganz eigenen und unverkenn- baren Sound des Cross-Genre-Quartetts aus Warschau aus. „Jazzpo“, wie sie von ihren Fans genannt werden, begeistern mit ihrer Kombination aus Jazz, Post-Rock und elektronischer Musik ein breites Publikum. Die polnische Tageszeitung Gazeta Wyborcza betitelte schon das erste Album der Band als ein großes Erlebnis – sowohl für Nujazz-Fans als auch für Liebhaber des gut gemachten, ambitionierten Alternative Rock. In Eldena werden Jazzpospolita ihr jüngstes, von der Musikkritik als bislang bestes Werk der Band bezeichnetes, Album „Jazzpo!“ (2014) präsentieren.

Eberhard/Gumpert Roder/Griener
Silke Eberhard (sax)
Ulrich Gumpert (p)
Jan Roder (cb)
Michael Griener (dr)

Der „Tastenderwisch“, wie Deutschlandradio Kultur den Pianisten Ulrich Gumpert unlängst bezeichnete, gehört schon fast zum Inventar der Eldenaer Jazz Evenings. Über seine Generation hinaus steht Uli Gumpert (Jahrgang 1945) stilbildend als Solitär in der Landschaft des deutschen Jazz, vor allem weil er sich nicht in feste Klangvorstellungen pressen lässt. Kein anderer Künstler trat bislang häufiger im Programm des Eldenaer Jazz Festivals auf. Das Niveau des auch in der europäischen Free-Jazz-Szene bekannten Musikers erreichen nur wenige. Gewürdigt wurde dies allerdings bislang selten, 2005 immerhin mit dem Deutschen Jazzpreis.
Neben der Arbeit mit dem Zentralquartett arbeitete Uli Gumpert in vielen seiner Projekte stets auch mit Vertretern der jüngeren Generation zusammen.
In Eldena wird Uli Gumpert in diesem Jahr von seiner „Haus“-Rhythmusgruppe begleitet: Mit Jan Roder am Kontrabass und Michael Griener am Schlagzeug spielt er mittlerweile seit über fünfzehn Jahren zusammen – so auch beim bislang letzten Auftritt des Altmeisters in Eldena 2008. Hinzu kommt Silke Eberhard.
Mit der Saxophonistin und Klarinettistin, die zuletzt 2013 mit dem Hannes Zerbe Jazz Orchester bei den Eldenaer Jazz Evenings auftrat, wirkt er fasst ebenso lang in der Formation „B3 Spezial“ und auch im Duo zusammen.

Samstag, 4. Juli 2015

Wanja Slavin Lotus Eaters
Andreas Lang (b)
Wanja Slavin (as/cl)
Tobias Backhaus (dr)
Rainer Böhm (p)

Das virtuose und umtriebige Ausnahmetalent Wanja Slavin kommt 2015 auch nach Eldena: Und zwar mit seinem Projekt „Lotus Eaters“, welches nach den Lotophagen, einem von der Welt abgewandt lebendem Volk der griechischen Mythologie benannt wurde. Die Berliner Formation lädt ein zur Reise ins Innere und in eine besondere, ja ferne Welt.
Ihr von melodischer Melancholie geprägter Klang vermittelt „Einsamkeit, Wehmut und Weltschmerz“ (Godehard Lutz). Im Gegensatz zu den Namensgebern verfallen die Lotus Eaters dabei jedoch nicht in Lethargie, sondern verwandeln ihren düsteren Weltschmerz mit kraftvoller Dringlichkeit in faszinierende Musik. Diese ist formal zwar traditionell, dennoch begegnet das Quartett dem Erbe der Jazzgeschichte mit Selbstbewusstsein. Unterschiedliche Stimmungen, Genres und Bilder werden adaptiert, um sie klug und virtuos weiterzuentwickeln. Das klingt mal nach elegischer Klangmalerei, dann aber durchaus wild und kämpferisch im Gestus einer Rockband.
Die Wanja Slavin Lotus Eaters begeben sich eindrucksvoll auf die Suche nach einer aktuellen Form des zeitgenössischen Jazz, welcher die Jazztradition nicht einfach weiterführt, sondern die Entwicklung des Jazz immer wieder um Neues und Wegweisendes bereichert. Mit diesem Konzept konnten sie bereits 2011 die Jury des internationalen BMW Jazz Award überzeugen und erhielten den 2. Preis. Darüber hinaus wurde Wanja Slavin 2014 der ECHO Jazz als „Instrumentalist des Jahres national“ in der Kategorie „Saxophon/Holzblasinstrumente“ zugesprochen.

Vertigo Trombone Quartet
Andreas Tschopp (trb)
Bernhard Bamert (trb)
Jan Schreiner (b,trb)
Nils Wogram (trb)

Im Vertigo Trombone Quartet haben sich vier der kreativsten deutschen und Schweizer Posaunisten – Nils Wogram, Bernhard Bamert, Jan Schreiner und Andreas Tschopp – zusammengefunden. In Eldena präsentieren sie ihr zweites Album „Developing good habits“. Ausschließlich Eigenkompositionen spielend, löst das En- semble mit ihrer für Posaunen eher untypischen Herangehensweise stilistische Grenzen zwischen Jazz, Klassik und freier Improvisation auf. Dabei kommen technische Brillanz, Ensemblegeist und solis- tischer Einfallsreichtum in der Improvisation zum Zuge.
Das Vertigo Trombone Quartet räumt auf faszinierende sowie herzerfrischende Art und Weise mit dem Klischee der Schwerfälligkeit der Posaune auf. Es gleicht eher einem leichtfüßigen Streichquartett, welches alle Besonderheiten dieses vielseitigen Blechblasinstrumentes mit einfließen lässt.
Zeitgenössische Melodiebildung, rhythmische Präzision und die Tiefe des Blues oder einer brucknerartigen Motette verschmelzen zu einem organischen Hörerlebnis. Das macht Vertigo zweifellos zu einem der originellsten Posaunenquartette weltweit, bei dem die Musik und der Einfallsreichtum im Vordergrund stehen.
2013 erhielt Nils Wogram den Albert-Mangelsdorff-Preis (Deutscher Jazz Preis) der Union Deutscher Jazzmusiker.

Sebastian Studnitzky & Berliner Camerata: MEMENTO – orchestral experience
Sebastian Studnitzky (trp/p/comp/arr)
Paul Kleber (cb)
Streicher der Berliner Camerata: Olga Pak (v), Tomoe Imazu (vla), u. a.

Jazz meets classic. Dass das funktionieren kann, haben in den letzten Jahren eine Reihe von Projekten bewiesen. Das aktuelle Programm von Sebastian Studnitzky, in welchem der Pianist, Trompeter und Komponist mit Streichern des Kammerensembles Berliner Camerata musiziert, ist besonders eindrucksvoll und geht unter die Haut.
Studnitzky ist seit jeher als Wanderer zwischen den Genres Jazz, Klassik und Elektro bekannt. Mit MEMENTO bringt er jedoch seine Vielseitigkeit und stilistische Aufgeschlossenheit eindrucksvoll auf den Punkt. Im Zusammenspiel mit Paul Kleber und dem Kammerensemble zelebriert er sein faszinierend emotionales Spiel an Trompete und Klavier und setzt sich damit wohltuend vom gängigen Klassik-Jazz-Crossover ab. Er kreiert eine Musik, die zu kantig ist für Pop, zu emotional für Jazz, zu üppig für Elektro und zu groovig für Avantgarde. Sebastian Studnitzky erhielt in diesem Jahr den ECHO Jazz als „Instrumentalist des Jahres national“ in der Kategorie „Blechblasinstrumente/ Brass“.
Wie wenige andere Instrumentalisten seiner Generation ist Sebastian Studnitzky weltweit präsent. Aktuell ist er auf den Aufnahmen von Nils Landgrens Funk Unit, Jazzanova, Wolfgang Haffner, Nightmares On Wax, Moritz von Oswald, Mezzoforte, Dominic Miller u.v.m. zu hören. Das durch junge Berliner Musiker um die Geigerin Olga Pak gegründete Kammerorchester Berliner Camerata hat sich durch sein exzellentes und erfrischendes Spiel einen ausgezeichneten Ruf und einen vorderen Platz unter den Kammerorchestern Deutschlands erworben. Das Experimentieren mit dem Repertoire, den Konzertorten und -formaten gehört zum Selbstverständnis des Orchesters.


3. & 4. Juli 2015
Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Klosterruine Eldena, Greifswald

Tageskarte: 30 Euro (erm. 22 Euro)
Festivalkarte: 41 Euro (keine Ermäßigungen)
VVK: Stadtinformation Greifswald, RESERVIX

Weiter Informationen auf www.eldenaer-jazz-evenings.de.

Anna Maria Sturm Quintett

Ursprünglich wollte die Schauspielerin Anna Maria Sturm nur Aufnahmen für ihr Demoband machen; die Chemie mit den Musikern stimmte jedoch von Anfang an und weniger als ein Jahr später wurde bereits ihr Debut-Album TALES OF WOE in gleicher Besetzung aufgenommen.
Interpretiert werden vor allem Songs aus den 20er bis 50er Jahren des “Great American Songbook”, sowie Chansons des französischen “enfant terrible” Serge Gainsbourg. Sämtliche Songs und Chansons gehören zu den Lieblingsliedern der Schauspielerin, zu jedem einzelnen hat sie einen persönlichen Bezug.
Die Musiker Uri Gincel, Peter Gall, Andreas Lang und Wanja Slavin – allesamt fester Bestandteil der deutschen und europäischen Jazzszene – spielen diese schon etwas in die Jahre gekommen Kompositionen in der Tradition des zeitgenössischen Jazz, ohne ihnen jedoch deren besonderen Charme zu nehmen.

Anna Maria Sturm (voc)
Wanja Slavin (sax)
Uri Gincel (p)
Andreas Lang (b)
Peter Gall (dr)

Donnerstag, 11. Juni 2015, 20:30 Uhr
Medienwerkstatt, Bahnhofstraße 50, Greifswald
Eintritt: 10 & 6 Euro

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Anna Maria Sturm

Mads la Cour’s Almugi (DK)

Almugi ist ein altertümlicher skandinavischer Ausdruck, welcher die Bedeutung „Freie Menschen des Königreichs, welche die Fähigkeit zur Güte in sich tragen“ umreißt. Dieser Begriff dient als Name für das neue Quartett des dänischen Trompeters/Flügelhornisten und Komponisten Mads la Cour.
Kasper Tom Christiansen (Schlagzeug), Andreas Lang (Kontrabass) und Lars Greve (Klarinette) begleiten la Cour’s Musik mit der Absicht, eine aufrichtige, interaktive und anmutige Klangwelt zu erschaffen.
Mads la Cour’s Almugi kommt mit einem sehr persönlichen Ton daher, der einen modernen Bezug zu Skandinavien sucht. Die Musik reflektiert la Cour’s einzigartige kompositorische Sprache, die seine sehr individuelle Spielart widerspiegelt. Das ist organisch gewachsener zeitgenössischer Jazz, inspiriert und durchdrungen von einer stilistischen Bandbreite – von Folk bis Avantgarde, mit einer von Kollektivimprovisationen genährten freien Tonsprache.

Mads la Cour (cor, comp)
Lars Greve (cl)
Andreas Lang (b)
Kasper Tom Christiansen (dr)

Ein Nachklang zum Nordischen Klang 2015.

Donnerstag, 28. Mai 2015, 20:30 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4-5, Greifswald
Eintritt: 10 & 6 Euro

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Fotos vom Konzert bei Flickr …

Mads la Cour’s Almugi

Max Andrzejewski’s HÜTTE (DE)

Die Band HÜTTE vereint vier der interessantesten jungen Musiker aus Berlin und Köln. Der Schlagzeuger und Solistenpreisträger des Neuen Deutschen Jazzpreises 2013 Max Andrzejewski, gründete die Band im Sommer 2011 mit Blick auf die ausgeprägte eigene Sprache seiner Mitmusiker Johannes Schleiermacher (Saxophon), Tobias Hoffmann (Gitarre) und Andreas Lang (Bass).
Die Stücke sind voll unerwarteter Wendungen, kantiger und wohlig runder Ecken. Andrzejewski ́s Melodien bleiben trotz Verschrobenheit im Ohr.
Jeder Musiker kann seinen starken Freiheitsdrang innerhalb der komponierten Strukturen voll ausleben. So brennt sie, die Hütte.
Nach dem Erfolg des Debüt-Albums erschien im Frühjahr 2014 der nächste Coup, das zweite Album. Hierzu hat HÜTTE mit einem Chor zusammen gearbeitet, der die Band konterkariert, kontrastiert, kontrapunktiert.

Johannes Schleiermacher (sax)
Tobias Hoffmann (git)
Andreas Lang (b)
Max Andrzejewski (dr, comp)

Donnerstag, 12. Februar 2015, 20:30 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4-5, Greifswald

Hütte

29NOV’13 FUSK (DK/DE)

Freut euch auf großartige Musik: „FUSK stehen für den besten akustischen Jazz Europas“ wurde einst über das Debüt 2011 geschrieben. Das gilt auch heute noch: Schlagzeuger Kasper Tom Christiansen hat eine höchst lebendige All-Star-Band geschaffen: Zwölftonreihen beginnen zu tanzen, Kollektive swingen, Spaltklänge flöten – und all das macht einen Heidenspaß. FUSK setzen – so webmoritz.de – „eine schwerelose Tiefe und Freude frei, gefolgt vom Begehren, das eigene Leben sollte öfters zu vielschichtigen Soundtracks wie diesem verlaufen“. Stimmt.

Mit »Super Kasper« legen FUSK das zweite Album vor. Kontrapunktische Sprungbrett-Melodien grenzen mal an serielle Techniken („De 12 Bud“ heißt auf dänisch: „Die zwölf Gebote“), entwickeln sich mal aus gemeinsamer Improvisation („Odpowiedno“ heißt auf polnisch etwa: „richtig, natürlich“). „Es gibt ja Leute, die machen Musik 2.0, so nennen sie das: Sounds ohne Rhythmus, Neue Musik halt“ erklärt Kasper Tom. „Wir spielen halt mit Rhythmus und swing: Musik 1.0 eben.“
„Ich spiele nicht Free Jazz – ich spiele Jazz free“ sagt Joe Lovano, ein Verwandter im Geiste. FUSK haben – ausgehend von den linearen Kompositionen Kasper Tom Christiansens – ihre eigene Freiheit gefunden. Der Bandname lautet übrigens auf Dänisch ganz ähnlich wie im Deutschen. Laut Duden ist „pfuschen“ „umganssprachlich für: liederlich arbeiten“. FUSK würden sagen: „Isst doch Wurst“.

Kasper Tom Christiansen (dr, comp)
Rudi Mahall (bcl)
Philipp Gropper (ts)
Andreas Lang (b)

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Freitag, 29. November 2013, 20:00 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4/5, Greifswald
Eintritt: 10 & 6 Euro
VVK: Café Koeppen, Stadtinformation Greifswald

FUSK

33. Eldenaer Jazz Evenings 2013

Eldenaer Jazz Evenings 2013Der Jazz als Musik des 20. Jahrhundert hat sich in das neue Millennium als eine Bewegung hinein entwickelt, in der scheinbar alle Stilrichtungen und Herangehensweisen gleichzeitig nebeneinander existieren und jede Innovation mit einem Bekenntnis zu älteren Stilen begleitet wird.
Darum erklingen bei den XXXIII. Jazz Evenings 2013 in der Klosterruine Eldena, dem Sinnbild der deutschen Romantik: „Nujazz“ und Big-bandsound, Chansons mit Elementen des Scat-Gesangs, deutsch-skandinavische und polnische Jazz-Avantgarde mit Elementen von Folk, Klezmer, Post-Rock, No Wave und Noise.
Diese Einheit in der Vielfalt einer Musikrichtung, die ihre Wurzeln in den einfachen Strukturen und Harmonie ihres Anfangs hat, ist die konkrete Utopie der Jazzmusik für eine Welt, die einerseits globaler und komplexer anderseits regionaler und einfacher geworden ist.

Freuen Sie sich also auf ein spannendes Gesamtkunstwerk in dem romantischen Parkgelände der Klosterruine Eldena.

Freitag, 5. Juli 2013

Philipp Gropper’s Philm (DE/DK/NO)
Andreas Lang – kb
Håvard Wiik – p
Oliver Steidle – dr
Philipp Gropper – ts

Cécile Verny-Quartet (CI, DE)
Cécile Verny – voc
Bernd Heitzler – b
Andreas Erchinger – p, keys
Lars Binder – dr, perc

Hannes Zerbe Jazz Orchester (DE)
Jürgen Kupke – cl
Silke Eberhard – as,cl
Nico Lohmann – as, fl
Alexander Beierbach – bar
Dirk Engelhardt – ts, flgh
Gebhard Ullmann – bcl, fl
Nikolas Neuser – tp, flgh
Damir Bacikin – tp
Donat Kubrinski – tp
Stefan Most – Frenchhorn
Florian Juncker – tb
Jörg Huke – tb
Thomas Vogel – tuba
Jörg Schippa – git
Horst Nonnenmacher – kb
Christian Marien – dr
Hannes Zerbe – p, comp, arr

Samstag, 6. Juli 2013

Flickstick (DE)
Lisa Stick – tb, comp
Birgitta Flick – ts, comp
Aleksi Ranta – git
Jakob Dreyer – b
Hanno Stick – dr

Tingvall Trio (CU/DE/SE)
Martin Tingvall – p
Omar Rodriguez Calvo – b
Jürgen Spiegel – dr

Daktari (PL)
Olgierd Dokalski – tp
Mateusz Franczak – ts
Miron Grzegorkiewicz – git
Maciej Szczepański – b
Robert Alabrudziński – dr

5. & 6. Juli 2013, Einlass: 19 Uhr
Klosterruine Eldena, Greifswald
Tageskarte: 27 Euro (erm. 22 Euro)
Festivalkarte: 44 Euro (keine Ermäßigungen)
VVK: Stadtinformation Greifswald, www.tixxo.com

Weiter Informationen auf www.eldenaer-jazz-evenings.de.

21MRZ’13 Peter Ehwald’s Double Trouble (DE)

Ein atemberaubend runder prägnanter Puls, dieses tieftönende bauchige rhythmische Wabern – gleich zwei Kontrabässe bilden den Untergrund des Berliner Saxophonisten Peter Ehwald.
Zusammen mit den beiden WDR-Jazzpreis-Trägern Robert Landfermann und Jonas Burgwinkel und dem wilden Dänen Andreas Lang geht Peter Ehwald auf die rasante Suche nach einer Verbindung von Song-Struktur und kammermusikalischen Freiformen. Dabei bestechen die vier Musiker durch fesselnde ästhetische Stimmigkeit innerhalb ihres einen gemeinsamen Klangkörpers.

Peter Ehwald (Saxophon)
Robert Landfermann (Bass)
Andreas Lang (Bass)
Jonas Burgwinkel (Schlagzeug)

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Donnerstag, 21. März 2013, 21:00 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4/5, Greifswald
Eintritt: 10 & 6 Euro
VVK: Café Koeppen, Stadtinformation Greifswald

Peter Ehwalds Double Trouble

31OKT’12 Max Andrzejewski’s Hütte (DE)

Die Band HÜTTE vereint vier jungen Musiker aus Berlin und Köln. Der Schlagzeuger Max Andrzejewski gründete die Band im Sommer 2011 mit Blick auf die ausgeprägte eigene Sprache seiner Mitmusiker Johannes Schleiermacher (Saxophon), Tobias Hoffmann (Gitarre) und Andreas Lang (Bass). Die Stücke sind voll unerwarteter Wendungen, kantiger und wohlig runder Ecken. Andrzejewski´s Melodien bleiben trotz Verschrobenheit im Ohr. Jeder Musiker kann seinen starken Freiheitsdrang innerhalb der komponierten Strukturen voll ausleben. So brennt sie, die Hütte.

Max Andrzejewski (Schlagzeug)
Tobias Hoffmann (Gitarre)
Andreas Lang (Bass)
Johannes Schleiermacher (Saxophon)

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Mittwoch, 31. Oktober 2012, 21:00 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4/5, Greifswald

Fotos vom Konzert bei Flickr …

Hütte

16MRZ’12 FUSK (DK/DE)

FUSK – Crème de la Crème des europäischen Contemporary Avant-garde Jazz – spannt einen Bogen von einprägsamen Melodien, über komplexe Strukturen, hin zur expressiven Auflösung der Muster. Hier regieren Ernstes und Kurioses gemeinsam, der Umgang mit dem Themen- und Tonmaterial ist stets spielerisch und damit sehr erfrischend. Ihr Album-Debüt erschien April 2011.

Kasper Tom Christiansen (Schlagzeug)
Philipp Gropper (Saxophon)
Andreas Lang (Bassgeige)
Rudi Mahall (Bassklarinette)

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Freitag, 16. März 2012, 21:00 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4/5, Greifswald

Fotos vom Konzert bei Flickr …

Rasmussen/Christiansen/Lang (DK)

Das Konzert kann leider nicht stattfinden. Die Musiker sitzen in Berlin fest. Vielen Dank für euer Verständnis.

Dieser Konzert-Abend steht ganz unter dem Stern des improvisierten Jazz. Keine Noten – viel eindrucksvolles musikalisches Können.
Mette Rasmussen, Saxofonistin aus Dänemark, konzentriert sich mit Bands wie Saft (DK) und Stoic (NO) auf Improvisationen und ist Mitglied der Blood Sweat Drum’n'Bass Big Band, die u. a. mit Jørgen Munkeby und Palle Mikkelborg spielte. Andreas Lang (Bass) und Kasper Tom Christiansen (Schlagzeug) arbeiten bereits seit 7 Jahren zusammen. Die beiden spielen unter anderem mit Rudi Mahall, Tobias Delius, Axel Dörner, Kresten Osgood, Philipp Gropper und Wanja Slavin.

Mette Rasmussen (Saxophon)
Kasper Tom (Schlagzeug)
Andreas Lang (Bass)

Freitag, 16. Dezember 2011, 21:00 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4/5, Greifswald



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