Aktuelle Beiträge

Lucia Cadotsch SPEAK LOW

LUCIA CADOTSCH SPEAK LOW hatte im Januar 2015 auf der Kollektiv Night #11 Premiere. Nach jahrelangem Zusammenspiel in der Band SCHNEEWEISS + ROSENROT haben sich die Sängerin Lucia Cadotsch und der Bassist Petter Eldh in einer neuen Band gefunden – LUCIA CADOTSCH SPEAK LOW. Gemeinsam mit dem Tenorsaxofonisten Otis Sandsjö erforschen sie Standards des Great American Songbooks aus dem heutigen Blickwinkel derer, die sich in allen möglichen Genres des zeitgenössischen Jazz bis Pop bewegen. So werden die alten Lieder neu gehört und bleiben doch zeitlos.

„Es gibt diese Seelenverwandten in der Musik, die über die Zeit hinaus emotional verbindet.“ sagt Cadotsch. Dieser Verbindung gehen sie in dieser Band nach. Lucia Cadotsch hat für ihr neues Projekt Standards ausgewählt, die von ihren Soulmates Billie Holiday, Nina Simone, Joni Mitchell und Abbey Lincoln gesungen wurden.

Lucia Cadotsch (voc)
Otis Sandsjö (ts)
Petter Eldh (b)

Donnerstag, 12. März 2015, 20:30 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4-5, Greifswald
Eintritt: 10 & 6 Euro

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Hütte

Max Andrzejewski’s HÜTTE (DE)

Die Band HÜTTE vereint vier der interessantesten jungen Musiker aus Berlin und Köln. Der Schlagzeuger und Solistenpreisträger des Neuen Deutschen Jazzpreises 2013 Max Andrzejewski, gründete die Band im Sommer 2011 mit Blick auf die ausgeprägte eigene Sprache seiner Mitmusiker Johannes Schleiermacher (Saxophon), Tobias Hoffmann (Gitarre) und Andreas Lang (Bass).
Die Stücke sind voll unerwarteter Wendungen, kantiger und wohlig runder Ecken. Andrzejewski ́s Melodien bleiben trotz Verschrobenheit im Ohr.
Jeder Musiker kann seinen starken Freiheitsdrang innerhalb der komponierten Strukturen voll ausleben. So brennt sie, die Hütte.
Nach dem Erfolg des Debüt-Albums erschien im Frühjahr 2014 der nächste Coup, das zweite Album. Hierzu hat HÜTTE mit einem Chor zusammen gearbeitet, der die Band konterkariert, kontrastiert, kontrapunktiert.

Johannes Schleiermacher (sax)
Tobias Hoffmann (git)
Andreas Lang (b)
Max Andrzejewski (dr, comp)

Donnerstag, 12. Februar 2015, 20:30 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4-5, Greifswald

Hütte

BLUME (DE)

Das Quartett BLUME ist aus dem Wunsch nach einer kontinuierlichen musikalischen Zusammenarbeit zwischen Wanja Slavin und Magnus Schriefl heraus entstanden.
BLUME ist eine Working Band – der musikalische Prozess steht im Vordergrund. Die Besetzung ohne Akkordspieler gibt allen großen Freiraum, schafft aber gleichzeitig durch die Transparenz eine klangliche Intimität, in der jeder Ton Bedeutung erhält. Subtilität und Feinsinn sind gefragt, und so zeichnet sich die Musik von BLUME durch melodischen Reichtum, rhythmische Feinheiten und subtiles Zusammenspiel aus.

Magnus Schriefl (tp)
Wanja Slavin (sax)
Bernhard Meyer (eb)
Tobias Backhaus (dr)

Donnerstag, 15. Januar 2015, 20:30 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4-5, Greifswald
Eintritt: 10 & 6 Euro

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Blume

KITE (DE)

Kite (engl. Drachen/ Fluggerät) ist eine junge Jazz-Formation aus Dresden. Das Klangspektrum von Kite kennt Rohes und Verletzliches, Kollektives und Eigensinniges, gleichzeitig Warmes und Intellektuelles. Das ist moderner, unkonventioneller Jazz. Eigenkompositionen und Neuarrangements in aufregenden Rhythmen und individuellem Sound.

Entstanden ist die Band um Sängerin Dora Osterloh, die ihre Stimme bewusst auch instrumental einsetzt. So begegnen sich die fünf Musiker auf Augenhöhe, kämpfen miteinander, gehen Hand in Hand. Im Zusammenspiel von Altsaxofon und Gesang entstehen neue Farben, geprägt von miteinander verschmelzenden Linien. Ein Drache fliegt durch die Spannung der Schnur.
Dora Osterloh, Mark Weschenfelder, Laurenz Karsten, Phillip Oertel und Leon Griese machen Sturm und halten den Kontakt zum Boden.

Dora Osterloh (voc)
Mark Weschenfelder (sax)
Laurenz Karsten (git)
Phillip Oertel (b)
Leon Griese (dr)

Donnerstag, 4. Dezember 2014, 20:30 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4-5, Greifswald

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Kite

Plot (DE)

Ein Drummer, ein Bassist, ein Saxophonist – drei Künstler, die auf Muskelspiel verzichten. PLOT’s Klang zeichnet sich durch Gelassenheit und absolute Gleichberechtigung der Musiker aus. Auf den Kern reduziert und frei von Eitelkeiten finden sie ihren musikalischen Standpunkt in Eigenkompositionen voll fragiler Kraft und morbider Schönheit, irgendwo zwischen Neuer Musik, älterer Musik und ganz neuer Musik.

Sebastian Wehle (sax)
Robert Lucaciu (b)
Philipp Scholz (dr)

Donnerstag, 6. November 2014, 20:30 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4-5, Greifswald

Fotos vom Konzert bei Flickr …

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Plot

Golden Escort – special musical services (DE/RUS/CAN)

Erleben Sie ein Konzert mit der Berliner Band Golden Escort. Genießen Sie Ihren Abend in einem unvergesslichen musikalischen Ambiente neben ihrer charmanten Begleitung, mit der Sie sich verabredet haben oder die zufällig neben ihnen und ihren Freunden sitzt.
Golden Escort bietet Ihnen eine erlesene und äußerst vielfältige Auswahl an bezaubernden Klezmer und Balkan Melodien sowie aufgeschlossenen Improvisationen und Grooves an, die Ihren Ansprüchen mehr als gerecht werden und das ein oder andere Tanzbein mitunter in Versuchung führen dürften.

Richard Koch (tp)
Benjamin Weidekamp (reeds)
Valentin Butt (acc)
Derek Shirley (b)
Christian Marien (dr)

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 20:30 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4-5, Greifswald

Fotos vom Konzert bei Flickr …

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Golden Escort

Slavin-Eldh-Lillinger (DE/SE)

Die Musiker Wanja Slavin (ECHO Jazz 2014), Petter Eldh und Christian Lillinger zählen zu einer Generation von Musikern, die sich keinem stilistischem Dogma unterwirft. In ihrer kollektiv entwickelten Musik sind Einflüsse aus Hip-Hop Pop und neuer Musik, sowie natürlich des Jazz zu hören. Die drei Musiker spielten weltweit mit Musikern wie Joachim Kühn, Django Bates, Kenny Wheeler, William Parker, Leo Wadada Smith und vielen anderen.

Wanja Slavin (sax)
Petter Eldh (b)
Christian Lillinger (dr)

Donnerstag, 25. September 2014, 21:00 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4-5, Greifswald

Fotos vom Konzert bei Flickr …

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Slavin-Eldh-Lillinger

34. Eldenaer Jazz Evenings 2014

Eldenaer Jazz Evenings 2014„Vergessene Größe(n) – neu entdeckt“ – so ließe sich das Programm der diesjährigen Eldenaer Jazz Evenings überschreiben. Nahezu vergessenen, musikalischen Jazz-Größen, die ein interessantes Stück Jazz-Geschichte erzählen und darstellen, sind Teile des Programms gewidmet.
Wir laden herzlich ein, diese neu oder wieder für sich zu entdecken: Beispielsweise den Jazzpionier am Saxophon Sidney Bechet, welcher neben seinem Zeitgenossen Louis Armstrong zu den großen Solisten im Jazz gezählt werden muss. Oder aber Jutta Hipp, die in den Fünfzigern in New York als Europe’s First Lady of Jazz bekannt war.
Doch auch andere, jüngere, teils noch wenig „erhörte“ Stimmen werden die Parkanlage der Klosterruine Eldena erfüllen. Wie stets darf sich das Publikum auf Musiker von Weltformat freuen. Vertreter verschiedener Spielarten des Jazz präsentieren ihren eigenen Stil – welcher von mikrotonalem Groove-Jazz über sanfte Piano-Töne und luftigem Vocal-Jazz bis hin zu nahezu betörendem Geigenspiel reichen.

Freitag, 4. Juli 2014

Benjamin Weidekamp Quartett
Benjamin Weidekamp (as, bcl, cl)
Uli Kempendorff (ts, cl)
Ronny Graupe (git)
Christian Marien (dr)

Urbane Groove-Musik mit einer Prise Viertelton – Das Quartett um Benjamin Weidekamp, dem kreativen Kopf von Bands wie „Olaf Ton“ oder „Stereo Lisa“, eröffnet mit seiner unkonventionellen Herangehens- weise und einer humorvollen Note einen spannenden sowie unterhaltsamen Zugang zum zeitgenössischen Jazz. Das Quartett vervollständigen: Uli Kempendorff („Field“), Ronny Graupe („Hyperactive Kid“, „Spoom“) und Christian Marien („Olaf Ton“, „RitscheZast&Marien“, „Miss Platnum“). Die Musik besteht aus Groove, Humor, bedingungsloser Spielfreude, Spaß an Improvisation und einer Menge aufgeschriebener Noten! Die Kompositionen basieren rhythmisch auf den Namen der Bandmitglieder bzw. deren Übersetzung ins Morsealphabet und harmonisch zum Großteil auf FFT-Analysen von Präparationen des Schlagzeugers sowie anderen mikrotonalen Herangehensweisen wie der Splitchordtechnik, wo beispielsweise 12-Tonreihen oder die Tonnamen, welche in den Namen der Musiker vorkommen, in der Mitte durch einen Viertelton geteilt werden. So kommt es z.B. dazu, dass der angeknackste Thaigong des Schlagzeugers spektralanalysiert, rückwärts und in 30facher Zeitlupe als harmonische Grundlage dazu dient, dass jeder seinen Namen 16x morsen kann.

Clara Haberkamp Trio
Clara Haberkamp (p, voc)
Andreas Lang (b)
Tilo Weber (dr)

Das Musikfeuilleton ist sich einig – ein neuer Stern am Jazzhimmel: Das ist die junge Komponistin und Pianistin Clara Haberkamp. Grund genug für uns, diesen Stern am Jazz-Himmel über der Kloster- ruine Eldena erleuchten zu lassen.
Wer einfach nur ihre Musik hört, glaubt kaum, dass Clara Haberkamp erst Mitte zwanzig ist. Sie hat bereits alles, was eine vollendete Tonpoetin braucht. Mit ihrem Klavier, dem sie eine nahezu menschliche Stimme zu entlocken vermag, welche manchmal zart, empfindsam und zurückhaltend sein kann und dann ein andermal durchaus stark, couragiert oder polyphon wie ein ganzer Chor anmutet, erzählt Clara Haberkamp eindrucksvolle Geschichten. Manchmal zieht die Pianistin dabei sogar noch ein weiteres spannendes Register und singt – ganz klar, schön und unverstellt. Eingebettet findet sich dies in der raffinierten Harmonik ihres 2010 gegründeten Clara Haberkamp Trios wieder. Gemeinsam mit dem Bassisten Andreas Lang und dem Schlagzeuger Tilo Weber vermag Clara Haberkamp gekonnt zwischen kompositorischer Finesse, atmosphärischer Wärme und offenem Kollektivspiel zu balancieren. Davon konnten die drei Musiker bereits 2011 die Jury des JazzBaltica-Förderpreises überzeugen. Im Oktober 2013 ist nun endlich das Debüt-Album des Trios, „Nicht rot, nicht weiß, nicht blau“, erschienen, welches auch in Eldena zu Gehör gebracht wird.

NDR Bigband plays Sidney Bechet
Rainer Tempel (arr, cond)
Christof Lauer (sax)
Patrice Héral (dr)
NDR Bigband

Zwar waren Saxophone seiner Zeit schon in Gebrauch, populär allerdings wurde das Instrument erst mit Sidney Bechet. Der Klarinettist hatte 1920 auf einer Europa-Tournee das Sopran-Saxophon für sich entdeckt. Endlich konnte er mit den lauten Kornetten und Posaunen seiner Kollegen mithalten. Er behielt das Vibrato der Oldtime- Klarinettisten bei, entwickelte aber auf dem neuen Instrument eine emotionalere Spielweise und gilt seither als der erste bedeutende Saxophonist des Jazz. Als Jazzmusiker wurde er vor allem in Frankreich populär, wo ihn die Jugend des Existenzialismus verehrte, und er sich 1949 weniger dem Rassismus ausgesetzt sah als in den Vereinigten Staaten. Seine Komposition „Petite Fleur“ machte ihn einem breiten Publikum bekannt. „Er ist ein Künstler, der eine wirklich progressive Sprache erfunden, und sich und seinem Instrument den Weg bereitet hat.“ sagt Christof Lauer, der als Tenorist der NDR Bigband zu den führenden Jazzsolisten Europas gehört. Rainer Tempel hat die Musik Bechets in die Jetzt-Zeit übersetzt und eröffnet ganz neue Perspektiven auf Klassiker wie „Petite Ryck Fleur“ oder „Dans le Rue D’Antibes“.

Samstag, 5. Juli 2014

Sidsel Storm
Sidsel Storm (voc)
Magnus Hjorth (p)
Lasse Mørck (b)
Snorre Kirk (dr)
Tobias Wiklund (tp)

Gesungene Poesie – dieses Attribut wird den Kompositionen der dänischen Jazz-Sängerin Sidsel Storm gern zugesprochen. Bereits ihr Debüt-Album „Sidsel Storm“ aus dem Jahr 2008 brachte der jungen Künstlerin den „Danish Music Award“ für das „Beste Dänische Vocal Jazz Album des Jahres 2009“ ein. Binnen weniger Jahre avancierte die aufstrebende Sängerin zum berühmten Jazz-Star. Mit ihrer strahlenden Stimme hat sie sich in die Herzen und Ohren der nordeuropäischen Musikliebhaber und Kritiker gesungen. Inzwischen hat Sidsel Storm zwei weitere Alben (u.a. „Swedish Lullaby“) produziert. Auf ihrem jüngsten Album „Nothing in between“ zeigt sich die Dänin gewohnt von ihren besten Seiten. Ob mit gefühl- vollen Balladen oder als stimmgewaltige Powerfrau, Sidsel Storm überzeugt einfach mit einem wunderbaren Jazz, der sich gekonnt zwischen Folk und Pop bewegt. Mit ihrem modernen, luftigen Vocal Jazz und ihren eleganten, feinfädigen Eigenkompositionen eröffnet die Dänin ein gefühlvolles, lyrisches Universum, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Adam Bałdych Imaginary Quartet
Adam Bałdych (v)
Paweł Tomaszewski (p)
Michał Barański (b)
Paweł Dobrowolski (dr)

„Zweifellos der größte lebende Geigentechniker des Jazz. Von ihm kann man alles erwarten.“ schrieb Ulrich Olshausen (FAZ) bereits 2011 nach Adam Bałdychs Auftritt in Berlin. Seither hat der 1986 in Gorzów Wielkopolski (zwischen Szczecin und Poznan) geborene Geiger nichts von seiner Faszination verloren: 2012 folgte das wegweisende Album „Imaginary Room“ beim Label ACT. 2013 erhielt Adam Bałdych für dieses Album den Echo Jazz als „Bester Instrumentalist International“. Zahlreiche weitere Nominierungen und Auszeichnungen in Polen und Europa folgten. Adam Bałdych bricht mit sämtlichen Stereotypen eines Jazz-Geigers. Sein energiegeladenes, jugendlich-frisches Auftreten und die sich besonders in seinen Improvisationen ausdrückende Virtuosität unterstreichen seinen Spitznamen „Evil“. Bereits seit seinem 16. Lebensjahr tourt der Violinist international durch Europa, Asien und Amerika. Neben Jazzkompositionen für seine eigenen Projekte komponiert er auch Film- und Theatermusik. Am 30. Mai dieses Jahres erschien sein jüngstes, von den Kritiken viel gelobtes und gemeinsam mit dem Pianisten Yaron Herman aufgenommenes Album „The New Tradition“, aus welchem auch in Eldena Ausschnitte zu Gehör gebracht werden. Sämtliche Mitglieder des Imaginary Quartets graduierten an der Karol Szymanowski Musikakademie Katowice und erspielten sich in den unterschiedlichsten Formationen nationales wie auch internationales Renommee. Sie gehören zu den talentiertesten Jazz-Musikern, die Polen derzeit zu bieten hat.

Julia Hülsmann & Rolf Kühn & guests »Remembering Jutta Hipp«
Julia Hülsmann (p
Rolf Kühn (cl)
Marc Muellbauer (b)
Uli Kempendorff (ts)
Christian Lillinger (dr)

Jutta Hipp, 1925 in Leipzig geboren, begeisterte sich bereits während ihres Studiums der angewandten Kunst heimlich für den Jazz. Nach dem Krieg begründete sie in Frankfurt am Main ihre eigenen Combos, denen u.a. Albert und Emil Mangelsdorff angehörten. Der „deutschen Piano-Hoffnung“ des Cool Jazz ermöglichte 1956 ein Vertrag mit dem Label „Blue Note“ die Übersiedlung in die USA, wo sie sogleich die Alben „Jutta Hipp and Zoot Sims“ und „At the Hickory House“ einspielte. Nach ihrer Teilnahme am Newport-Festival zog sich Hipp zurück. Ob sie dem Druck des Musikbusiness nicht gewachsen oder der Rückzug ein Schritt zu einer größeren persönlichen Unabhängigkeit war, lassen wir wie die Frage, ob sie sich in der aktuellen Legende vom „rothaarigen Engel mit den gebrochenen Flügeln“ wiederfinden würde, hier offen. Julia Hülsmann und Rolf Kühn haben, einer Idee Bert Nogliks folgend, eine Hommage an das „Fräuleinwunder“ des deutschen Jazz gefunden, die auch in der Person Rolf Kühns, den Jutta Hipp 1947 in Leipzig mit Benny Goodmans Musik bekannt gemacht hat, begründet ist.


4. & 5. Juli 2014
Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Klosterruine Eldena, Greifswald

Tageskarte: 27 Euro (erm. 22 Euro)
Festivalkarte: 44 Euro (keine Ermäßigungen)
VVK: Stadtinformation Greifswald, RESERVIX

kostenloses Bus-Shuttle in die Innenstadt jeweils um 00:15 Uhr

Weiter Informationen auf www.eldenaer-jazz-evenings.de.

Susana Santos Silva/Wieland Möller (PT/DE)

Die portugiesische Trompeterin Susana Santos Silva und der Schlagzeuger Wieland Möller kennen sich aus der gemeinsamen Studienzeit aus Rotterdam. Seitdem treffen sich die beiden zu ganz unbestimmten Momenten. Meist entscheiden die Wege des Lebens und der Ruf der Musik über solch einen Moment. Jedes dieser Wiedersehen weckt etwas ganz neues und unbestimmtes und man kann es nur erahnen, aber immer bestimmen starke, entschlossene und lebendige Farben das Geschehen ihrer Musik.

Susana Santos Silva (tp)
Wieland Möller (dr)

Freitag, 13. Juni 2014, 21:00 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4-5, Greifswald

Susana Santos Silva/Wieland Möller

The Mighty Mouse (DK/N)

Das dänisch-norwegische Piano-Trio The Mighty Mouse hat sich über die Jahre als musikalisches Rückgrat verschiedener Besetzungen etabliert und tourte bereits mit Künstlern wie Peter Brötzmann, Henrik Walsdorf, Jesper Zeuthen, Stephan Meinberg, Rudi Mahall, Kasper Tranberg und Peter Friis-Nielsen durch Europa.
Das Trio, das aus Morten Pedersen, Klavier, Adam Pultz Melbye, Bass, und Håkon Berre, Drums, besteht, entwickelt aus eigenen Kompositionen ihr ausgeprägtes Wechselspiel und schreckt dabei nicht zurück, ihr Format bis ins Extreme auszureizen. Mit diesem eigenen Repertoire konnten sie in den vergangenen fünf Jahren viele Tourneen durch ganz Deutschland und andere Länder Europas mit insgesamt mehr als 50 Konzerten mit großem Erfolg spielen.
Der Sound ihrer Musik ist transparent und beruht auf melodischen und rhythmischen Skizzen, die die Grundlage für offene Improvisationen bilden. Die Freiheit und die Verpflichtung, die sich dieser Art von Musik begegnen, sind für The Mighty Mouse und ihr Publikum selbstverständlich. Diese ehrliche Art der Darbietung verführt die Zuhörer nicht mit billigen Tricks, sondern rückt den Schöpfungsprozess direkt in den Mittelpunkt.

Morten Pedersen (p)
Adam Pultz Melbye (b)
Håkon Berre (dr)

Donnerstag, 22. Mai 2014, 20:00 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4-5, Greifswald
Eintritt: 10 & 6 Euro
VVK: Café Koeppen, Stadtinformation Greifswald

Das Konzert wird im Rahmen des Nordischen Klang 2014 veranstaltet.

The Mighty Mouse



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