Archived entries for Festival

polenmARkT 2010: Kollataj Jazz Trio (PL)

Szczecin hat sich seit mehreren Jahren zu einer regen „Brutstätte“ von Jazztalenten entwickelt – vor allem dank seiner angesehenen Musikschule, der Philharmonie und den zahlreichen Jazzclubs und -cafés, die über das Jahr für ein facettenreiches Jazzleben sorgen. In dieser Szene fanden sich drei aus Gorzów Wielkopolski stammende Musiker zusammen, die seitdem als Kollataj Jazz Trio auftreten. Der Namensgeber des Trios,
Drummer Krzysztof Kollataj, hat an der Musikakademie in Poznan und Katowice studiert und arbeitet seit vielen Jahren für die Philharmonie und die Schloßoper in Szczecin. Krzysztof Ciesielski war bereits als Kind von prominenten Musikern umgeben, denn sein Vater betrieb ein Musikimpresariat. Ciesielski studierte Jazzkontrabass an der Universität in Zielona Góra bei Jacek Niedziela. Mariusz Smolinski ist Absolvent der Musikakademie in Wroclaw und im Trio für die Tasteninstrumente zuständig.
Die Musik des Trios zeichnet sich insbesondere durch ihre Virtuosität des Spiels aus und verzaubert mit einem sanften und gefühlvollen Clubjazz. Neben bekannten Jazzstandards werden eigene Kompositionen präsentiert, was einen langen und sinnlichen Jazzabend im Koeppenhaus verspricht. Nach dem offiziellen Konzert ist das Publikum zu einer Jam-Session eingeladen.

Krzysztof Kollataj (Schlagzeug)
Krzysztof Ciesielski (Bass)
Mariusz Smolinski (Tasteninstrumente)

Samstag, 19. November 2010, 23:00 Uhr
Café Koeppen, Bahnhofstraße 5, Greifswald
Ein Konzert im Rahmen des polenmARkT 2010

Tilo Braune für Eldenaer Jazz Evenings geehrt

Am 30.10.2010 wurde in der Aula der Universität Greifswald der Europäische Kulturpreis 2010 verliehen.
Tilo Braune bekam den Preis als Gründervater der Eldenaer Jazz Evenings, die in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feier- ten. Laudator Ernst-Ludwig Petrowsky, einer der bekanntesten deutschen Jazzmusiker, würdigte Braunes Wirken für dieses international anerkannte Jazz-Festival. „Er ist nicht nur die Personifizierung der Jazz Evenings, er hatte immer ganz alleine auch die Arschkarte“, versicherte der 77-jährige Musiker dem schmunzelnden Publikum. Der Weg sei 30 Jahre voller Schlaglöcher und Abgründe gewesen und kostet heute immer noch so viel Kraft wie am Anfang. Fakt sei, dass Tilo Braune den Preis mehr als verdient habe, denn Jazzmusiker und des Eldenaer Festival hätten den europäischen Gedanken schon lange gelebt und zelebriert, als Politiker noch gar keinen Gedanken daran verschwendeten. Die alljährlich im Juli stattfindenden Jazz Evenings haben bereits über 1000 Musiker in die Klosterruine nach Eldena geholt, darunter viele internationale Jazz-Größen.

Ebenfalls geehrt, für das jahrelange Bemühen um hochwertige Konzert-Events in Mecklenburg-Vorpommern, wurden die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Für ihr Lebenswerk wurden auch die Jazz- und Soulsängerin Uschi Brüning und der Jazz-Saxophonist Ernst-Ludwig Petrowsky ausgezeichnet. Zudem wurde der Philisophieprofessor und Theologe Richard Schröder für sein bürgerliches Engagement geehrt.

Der Europäische Kulturpreis wird traditionell seit 1984 von den Präsidenten des Europarates und des Europäischen Parlaments verliehen. Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten, die sich um die Kultur in Europa verdient gemacht haben, sowie Projekte und Initiativen von kulturellem Rang.
(dapd/OZ)

9. Internationales Rügener Jugendjazzfestival

Vom 15. bis 22. August 2010 findet zum 9. Mal das Internationale Rügener Jugendjazzfestival Blue Boat statt.

Parallel zu den Konzerten des Jugendjazzfestival findet, unter der bewährten Leitung eines internationalen, jungen Dozententeams, ein Workshop statt.

15. bis 22. August 2010, Insel Rügen
weitere Informationen: www.blueboat.de

30. Eldenaer Jazz Evenings 2010

Die Eldenaer Jazz Evenings feiern dieses Jahr ihr 30. Jubiläum. An zwei Abenden laden das Kulturamt der Universitäts- und Hansestadt Greifswald und der Kunstverein Art 7 auch dieses Jahr zu einem besonderen Konzert-Erlebnis mit nationalen und internationalen Jazz-Formationen in die romantische Klosterruine Eldena ein:

Freitag 2. Juli 2010:

Samstag, 3. Juli 2010:

» Die Idee zu dem „sanften Jazzfestival von der Küste“ hatten 1980 einige Greifswalder Studenten an einem damals unter Jazz- und Rockfans beliebten Schallplattenabend. Sie gründeten die „Arbeitsgemeinschaft Jazz“ beim Studentenclub Kiste und verabredeten sich, am ersten Juliwochenende des folgenden Jahres in der durch Caspar-David-Friedrichs Gemälde weltbekannten Klosterruine Eldena ein mehrtägiges Jazzkonzert auszurichten. Es gelang den Studenten die damals politisch Verantwortlichen von dieser Idee zu überzeugen und so fanden 1981 die ersten ELDENAER JAZZ EVENINGS statt. Auf der improvisierten Bühne in Eldena trat neben dem italienischen Perkussionisten Andrea Centazzo und den DDR- Gardejazzern Ernst-Ludwig „Luten“ Petrowsky und Günter „Baby“ Sommer auch der westdeutsche Posaunist Albert Mangelsdorff aus Frankfurt/Main auf. Den Höhepunkt des Abends bildete neben den solistischen Konzerten eine damals nicht zulässige, aber bravouröse, quasi ge- samtdeutsche Jam- Session. Der Grundstein für die jetzt jährlich stattfindenden ELDENAER JAZZ EVENINGS war gelegt.
Nach der friedlichen Revolution und der deutschen Wiedervereinigung musste das Festival auf neue finanzielle und organisatorische Beine gestellt werden. Seit 1990 organisiert die Konzerte das Kulturamt der Universitäts- und Hansestadt Greifswald gemeinsam mit dem Kunstverein ART 7. Als besonders hilfreich erwies sich, dass der Jazzpianist und NDR- Redakteur Michael Naura das Festival entdeckte und sich für das „ungeschliffene Juwel“ einsetzte. Ihm und Tilo Braune, dem ehemaligen Gründungsstudenten und damaligen Vorsitzenden des Kunstvereins Art 7, ist es zu verdanken, dass das Festival neue Mitstreiter, Unterstützer und Sympathisanten gewinnen konnte. « (Auszug aus der Pressemitteilung der Universitäts- und Hansestadt Greifswald)

2. und 3. Juli 2010, ab 20:00 Uhr
Klosterruine Eldena, Wolgaster Landstraße, Greifswald
VVK: Stadtinformation Greifswald, Am Markt, Telefon 0383-521380

Jazz beim Nordischen Klang 2010

SO Jazz Quartet (PL/US)

2003 fiel beim Newcomer Jazznachmittag des Nordischen Klangs ein junger polnischer Tenorsaxophonist auf, der einen so reifen und eloquenten Stil vorlegte, dass ihn einige Gäste mit dem US-amerikanischen Blue Note-Star Hank Mobley verglichen. Jetzt kommt Sylwester Ostrowski zurück, und zwar mit sensationeller Besetzung. Das SO Jazz Quartet versammelt weltbekannte Musiker, die an der in Gründung befindlichen Kunst- und Medienakademie Szczecin eine Jazzabteilung aufbauen und dort lehren werden. Sylwester Ostrowski leistet einen Rieseneinsatz für diese Akademie, aber auch als Musiker hat er Beachtliches vorzuweisen, so z.B. eine vom polnischen TV produzierte Musiksendung mit der Sängerin Judy Bady. Ihm zur Seite steht der neben Tomasz Stanko wohl expressivste Trompetist Polens, Piotr Wojtasik, der auch die meisten Kompositionen der Band im druckvollen Neo-Bop geschrieben hat. Sogar zum populärsten Jazzmusiker Polens ist er gewählt worden. Gemeinsame Auftritte und Aufnahmen brachten ihn mit Musikern zusammen wie Billy Harper, Kenny Garrett, Gary Bartz, Dave Liebman, Daniel Humair und Joachim Kühn. Was die Band für europäische Verhältnisse aber so exzeptionell klingen lässt, ist die Rhythmus-Section mit zwei Veteranen der US-amerikanischen Jazzgeschichte: Wayne Dockery, einst Mitglied bei u.a. Art Blakey’s Jazz Messengers, bei Archie Shepp, Sonny Rollins und Stan Getz spielt einen voluminösen, markigen Bass voller Blues-Erde. Und schließlich der Free und Modern Jazz Drummer John Betsch, der zu den Bands von Abdullah Ibrahim, Archie Shepp, Jim Pepper und Mal Waldron gehörte. Er garantiert Jazz mit dem ganz starken Puls.

Roupé/Epstein/Drud/Schelin (SE)

Ed Epstein ist in El Paso, Texas, geboren und kam 1973 nach Schweden, der führenden Jazznation in Europa damals. Heute lebt er in Lund und mischt in der Öresundregion-Szene mit: in der Roger Berg Big Band und in Erling Kroners New Music Orchestra zum Beispiel. Nach Greifswald kommt er mit seinem eigenen Quartett, in dem Bjarne Roupé, Gitarre, und die einer jüngeren Generation angehörenden Musiker Göran Schelin, Bass, und Dennis Drud, Schlagzeug, spielen. Es sind Topmusiker, die wie Epstein zwischen Kopenhagen und Malmö pendeln und mit vielen amerikanischen Gastmusikern aufgetreten sind. Roupé ist auf einer Platte mit Miles Davis zu hören, so lange und so gut ist er im Geschäft.
Epstein spielt zwar auch Tenorsax (zu hören beim Nordischen Klang beim Auftritt von Sylvia Vrethammar mit der Roger Berg Big Band), aber er hat sich am Baritonsax am stärksten profiliert. Als er nach Stockholm kam, war der weltweit berühmteste schwedische Musiker der Baritonsaxophonist Lars Gullin (gestorben 1976). Epsteins moderner Bebop erinnert trotz einer zeitgenössischen Auffassung oft an den schwedischen Cool Jazz, was vor allem in den wunderschönen Balladen und in den Bossa Novas deutlich ist, die die hart groovenden Medium- und Uptempo-Stücke seines Quartett-Repertoires – zur Hauptsache Eigenkompositionen – auflockern. So ein röhrendes, erdig-viriles Baritonsaxophon ist sowieso etwas Herrliches, erst recht, wenn es von einem virtuosen Könner wie Epstein, begleitet von kongenialen Musikern gespielt wird.
Roupé/Epstein/Drud/Schelin ist der Beitrag der Partnerstadt Lund zum diesjährigen Nordischen Klang.

beide Konzerte: 13. Mai 2010, ab 20:00 Uhr
Medienwerkstatt des CDFI, Bahnhofstraße 50, Greifswald
Weiter Informationen unter www.nordischerklang.de.

Abschlusskonzert des Internationalen Rügener Jugendjazzfestival 2009

Zum 8. Mal findet dieser Tage auf der Insel Rügen das Internationale Rügener Jugendjazzfestival „Blue Boat“ statt.
Zum Abschluss des Festivals legt das „Blaue Boot“ mit 30 Teilnehmern im Alter von 13 bis 27 Jahren aus Dänemark, Mexiko und Deutschland in Richtung Greifswald ab, und veranstaltet im Kulturzentrum St. Spiritus ein Abschlusskonzert.

Als Bonus gibt es am Abend ein EarlyNightJazzStoraften mit Mads la Cour Langelund (Trompete, Flügelhorn), Frederik Vedersø (Gitarre), Andreas Lang (Bass) und Kasper Tom Christiansen (Schlagzeug) – a.k.a QUARTz – im Café Ravic.

„Blue Boat“ Abschlusskonzert:
Sonnabend, 15. August 2009, 15:30 Uhr
Kulturzentrum St. Spiritus, Lange Straße 49/51, Greifswald

EarlyNightJazzStoraften mit QUARTz:
Sonnabend, 15. August 2009, 21:00 Uhr
Café Ravic, Bachstraße 20, Greifswald

29. Eldenaer Jazz Evenings 2009

Die Eldenaer Jazz Evenings finden dieses Jahr am 3. und 4. Juli 2009 wie gewohnt in der Kulturstätte der Euroregion POMERANIA Klosterruine Eldena statt. Auch dieses Jahren gehören wieder lokale und internationale Jazzformationen zum ambitioniertes Programm:

Freitag, 3. Juli 2009

Sonnabend, 4. Juli 2009

3. und 4. Juli 2009, 20:00 Uhr
Klosterruine Eldena, Wolgaster Landstraße, Greifswald

Jazz beim Nordischen Klang 2009

Jam Session mit den The Reverends (CH)
2. Mai 2009, 24:00 Uhr
Musikfabrik, Kuhstraße 25, Greifswald

Ernst-Moritz-Arndt Uni Big Band (DE)
3. Mai 2009, 15:00 Uhr
St. Spiritus, Lange Straße 49/51, Greifswald

Jacob Fischer & Daniel Franck (DK)
4. Mai 2009, 22:00 Uhr
Ballhaus Goldfisch, Fischstraße 20/21, Greifswald

Weiter Informationen unter www.nordischerklang.de.

polenmARkT 2008: Tomasz Kowalczyk Trio (PL/DE)

Tomasz Kowalczyk

Das Tomasz Kowalczyk Trio ist ein junges Jazztrio, bestehend aus Hamburger und Berliner Musikstudenten.
Der 19-jährige Ausnahmepianist Tomasz Kowalczyk, welcher am Jazzinstitut Berlin studiert und mit seinem Klavierspiel die entscheidenden Akzente setzt, wird begleitet von Jakob Dreyer (Kontrabass) und Janosch Pangritz (Schlagzeug). Tomasz Kowalczyk und Janosch Pangritz spielen bereits seit ihrer Schulzeit miteinander. Zu diesem trotz ihrer Jugend bereits routinierten Zusammenspiel kommt seit kurzem Jakob Dreyer, der am Kontrabass neue Impulse in den Gesamtsound einbringt. Das Jazztrio beendet in Greifswald eine lange Konzertreihe, bei der es in zahlreichen Städten Deutschlands zu hören war und geht entsprechend eingespielt auf die Bühne. Das Publikum darf sich auf akustisch glanzvollen, modernen und melodiösen Jazz – eine stimmungsvolle Mischung aus Eigenkompositionen und Klassikern – freuen.

16. November 2008, 21:00 Uhr
Medienwerkstatt des CDFI, Bahnhofstraße 50, Greifswald
Ein Konzert im Rahmen des polenmARkT 2008

Fotos vom Konzert bei Flickr…

28. Eldenaer Jazz Evenings 2008

Für die XXVIII. Eldenaer Jazz Evenings haben die Veranstalter wieder ein ambitioniertes Programm zusammengestellt. Gemäß eines früheren Motto der Eldenaer Jazz Evenings „Tolerante Standpunkte, Reife Sichtweisen, Jugendlicher Geist“ treten Veteranen des deutschen und internationalen Jazz gemeinsam mit jungen Musikern auf. Dazu gehört auch, dass 2008 die Eldenaer Jazz Evenings durch Formationen der lokalen Jazz- und Swingszene aus dem Umfeld der Ernst-Moritz-Arndt-Universität eröffnet werden.

Freitag, den 04.Juli 2008

Sonnabend, den 05.Juli 2008



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