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18MAI’10 à la Cour (DK/NO/DE)

Das international Jazzquintett „à la Cour“ gründete sich 2008 während der Aufnahmen zu Mads la Cours Debüt CD „à la Cour“ in Kopenhagen.
Mads la Cour (Flügelhorn/Trompete), Philipp Gropper (Saxophon), Harvard Wiik (Piano), Andreas Lang (Bass) und Kresten Osgood (Schlagzeug) werden Sie auf ihre ganz eigene unverwechselbare Art faszinieren. Durch verführerische strahlende Tonkaskaden und fortschreitende Varianz gestalten sie aus den zerbrechlichen Strukturen mitreißende Klangräume. Jeder einzelne hat ein perfektes Gespür für die rhythmische Vertracktheit, so dass sie in der Lage sind, mehrschichtige Melodiebögen zu einer Einheit zu verschmelzen, aber auch harmonische Spannungen in ungeahnte Weiten ausufern zu lassen. Perfekte Einsätze, die Art, wie sinnlich gefühlt wird, und Stimmungsänderungen aktiv und klangvoll gelebt werden, wird den einen oder anderen Zuhörer sicherlich mit offenem Mund verweilen lassen.

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Dienstag, 18. Mai 2010, 21:00 Uhr
Medienwerkstatt des CDFI, Bahnhofstraße 50, Greifswald

Fotos vom Konzert bei Flickr …

à la Cour

Jazz beim Nordischen Klang 2010

SO Jazz Quartet (PL/US)

2003 fiel beim Newcomer Jazznachmittag des Nordischen Klangs ein junger polnischer Tenorsaxophonist auf, der einen so reifen und eloquenten Stil vorlegte, dass ihn einige Gäste mit dem US-amerikanischen Blue Note-Star Hank Mobley verglichen. Jetzt kommt Sylwester Ostrowski zurück, und zwar mit sensationeller Besetzung. Das SO Jazz Quartet versammelt weltbekannte Musiker, die an der in Gründung befindlichen Kunst- und Medienakademie Szczecin eine Jazzabteilung aufbauen und dort lehren werden. Sylwester Ostrowski leistet einen Rieseneinsatz für diese Akademie, aber auch als Musiker hat er Beachtliches vorzuweisen, so z.B. eine vom polnischen TV produzierte Musiksendung mit der Sängerin Judy Bady. Ihm zur Seite steht der neben Tomasz Stanko wohl expressivste Trompetist Polens, Piotr Wojtasik, der auch die meisten Kompositionen der Band im druckvollen Neo-Bop geschrieben hat. Sogar zum populärsten Jazzmusiker Polens ist er gewählt worden. Gemeinsame Auftritte und Aufnahmen brachten ihn mit Musikern zusammen wie Billy Harper, Kenny Garrett, Gary Bartz, Dave Liebman, Daniel Humair und Joachim Kühn. Was die Band für europäische Verhältnisse aber so exzeptionell klingen lässt, ist die Rhythmus-Section mit zwei Veteranen der US-amerikanischen Jazzgeschichte: Wayne Dockery, einst Mitglied bei u.a. Art Blakey’s Jazz Messengers, bei Archie Shepp, Sonny Rollins und Stan Getz spielt einen voluminösen, markigen Bass voller Blues-Erde. Und schließlich der Free und Modern Jazz Drummer John Betsch, der zu den Bands von Abdullah Ibrahim, Archie Shepp, Jim Pepper und Mal Waldron gehörte. Er garantiert Jazz mit dem ganz starken Puls.

Roupé/Epstein/Drud/Schelin (SE)

Ed Epstein ist in El Paso, Texas, geboren und kam 1973 nach Schweden, der führenden Jazznation in Europa damals. Heute lebt er in Lund und mischt in der Öresundregion-Szene mit: in der Roger Berg Big Band und in Erling Kroners New Music Orchestra zum Beispiel. Nach Greifswald kommt er mit seinem eigenen Quartett, in dem Bjarne Roupé, Gitarre, und die einer jüngeren Generation angehörenden Musiker Göran Schelin, Bass, und Dennis Drud, Schlagzeug, spielen. Es sind Topmusiker, die wie Epstein zwischen Kopenhagen und Malmö pendeln und mit vielen amerikanischen Gastmusikern aufgetreten sind. Roupé ist auf einer Platte mit Miles Davis zu hören, so lange und so gut ist er im Geschäft.
Epstein spielt zwar auch Tenorsax (zu hören beim Nordischen Klang beim Auftritt von Sylvia Vrethammar mit der Roger Berg Big Band), aber er hat sich am Baritonsax am stärksten profiliert. Als er nach Stockholm kam, war der weltweit berühmteste schwedische Musiker der Baritonsaxophonist Lars Gullin (gestorben 1976). Epsteins moderner Bebop erinnert trotz einer zeitgenössischen Auffassung oft an den schwedischen Cool Jazz, was vor allem in den wunderschönen Balladen und in den Bossa Novas deutlich ist, die die hart groovenden Medium- und Uptempo-Stücke seines Quartett-Repertoires – zur Hauptsache Eigenkompositionen – auflockern. So ein röhrendes, erdig-viriles Baritonsaxophon ist sowieso etwas Herrliches, erst recht, wenn es von einem virtuosen Könner wie Epstein, begleitet von kongenialen Musikern gespielt wird.
Roupé/Epstein/Drud/Schelin ist der Beitrag der Partnerstadt Lund zum diesjährigen Nordischen Klang.

beide Konzerte: 13. Mai 2010, ab 20:00 Uhr
Medienwerkstatt des CDFI, Bahnhofstraße 50, Greifswald
Weiter Informationen unter www.nordischerklang.de.

QUARTz laden zur öffentlichen Probe ein + Veröffentlichung Live-DVD

Das dänische Jazzquartett QUARTz gastiert wieder einmal in ihrer zweiten Heimat. Anlass sind die Aufnahmen für ein neues Album, welches vom 8. und 10. April in Greifswald aufgezeichnet und aufgenommen werden wird.

Mads la Cour Langelund (Trompete/ Flügelhorn), Frederik Vedersø (Gitarre), Andreas Lang (Bass) und Kasper Tom Christiansen (Schlagzeug) laden vor diesem Hintergrund am 8. und 9. April, um 21:00 Uhr, zu einer öffentlichen Probe in die Medienwerkstatt ein.

Gleichzeit feiert ihre erste Live-DVD “So ein muss ich auch live haben” Prämiere. Die Aufnahmen hierzu fanden 2007 in der Medienwerkstatt des CDFIs statt. Die DVD kann an den beiden Abenden zum Sonderpreis käuflich erworben werden.

8. + 9. April 2010, 21:00 Uhr
Medienwerkstatt des CDFI, Bahnhofstraße 50, Greifswald

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14Nov’09 Philm (DE, DK)

Der urberliner und in Greifswald sehr geschätzte Saxofonist Philipp Gropper hat sich in den letzten Monaten einem neuen Projekt, welches den interessanten Namen Philm trägt, gewidmet.
Künstlerisches Ziel ist, verschiedenste parallel existierende Realitäten musikalisch zu skizzieren.
Prägend für den Sound von Philm ist die Tatsache, daß hier vier komplexe Charaktere aufeinander treffen: Philipp Gropper (Saxophon), Carsten Daerr (Piano), Andreas Lang (Bass) und Oliver Steidle (Schlagzeug).

Sonnabend, 14. November 2009, 21:00 Uhr
Medienwerkstatt des CDFI, Bahnhofstraße 50, Greifswald

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Philm, Philipp Gropper

20OKT’09 Schneeweiss und Rosenrot (CH, DE, SE, LU)

Schneeweiss und Rosenrot gibt einen faszinierenden Einblick in das Schaffen vier junger JazzmusikerInnen. Grenzauslotend bewegen sie sich zwischen Jazz, Pop und Avantgarde.

Die Kompositionen von “Schneeweiss und Rosenrot” bündeln alle Facetten der vielseitigen Musiker. Das Ensemble versteht es, Text und Musik vielschichtig und sensibel zusammenzuführen und dabei das traditionelle Songformat zu sprengen. Märchenhaft-verspielte Rhythmen, oft ergänzt durch intensive, dynamische Einsätze und Improvisationen, nehmen das Publikum vom ersten Moment an gefangen.

Die ausdrucksvolle und klare Stimme von Lucia Cadotsch geht unter die Haut während Johanna Borchert am Klavier zwischen Nachdenklichkeit und Tastenattacke wechselt. Elektronisch verfremdete Klaviertöne erweitern das gewohnte Klangspektrum des Flügels, während das virtuose, rhythmische Spiel des Bassisten Petter Eldh und Marc Lohrs energiegeladenes Schlagzeug die breite Soundpallete der Band vervollständigen.

Ihr neues Album “Salt Crusted Dreams” erscheint ab Oktober 2009 unter EDEL-Vertrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Dienstag, 20. Oktober 2009, 21:00 Uhr
Medienwerkstatt des CDFI, Bahnhofstraße 50, Greifswald

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14SEP’09 The Stoner (SE)

„The Stoner“ – das sind 4 sympathische Schweden: und zwar Nils Berg (Saxophon), Jonas Östholm (Flügel), Nils Ölmedal (Kontrabass) und Jon Fält (Schlagzeug). Das Quartett ist seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums (2004) mehr als fleißig und umtriebig gewesen – denn sie haben in der Zwischenzeit drei weitere Platten auf den Markt gebracht. Ihr aktuelles Album „Hat Music“ erschien im März 2009.

Eine Konzert mit den vier Schweden ist fast ein bisschen wie ein Krimi: spannend, schön und unvorhersehbar. Etwas ganz besonderes also, das man in keinem Kino erleben kann, sondern nur auf einem Konzert. Nils Berg, Mastermind und Komponist bei „The Stoner“, verortet die Musik zwischen „Beach Boys“, Broadway-Musik und der berühmt-berüchtigten schwedische Angst, wie sie keiner besser als Kierkegaard in Worte fassen konnte. Ein paar wunderbare Herzensbrecher sind ebenso im Repertoire der vier einfach guten Musiker enthalten. Höchste Zeit also, endlich einmal Nils Berg und seine Jungs in Greifswald kennen zu lernen.

Montag, 14. September 2009, 21:00 Uhr
Medienwerkstatt des CDFI, Bahnhofstraße 50, Greifswald

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The Stoner

25MAI’09 Kresten Osgood Trio – Og Hvad er Klokken (DK)

Kresten Osgood

Dänischer Westküsten-Jazz hat sich zu einem vitalen Phänomen der jungen dänischen Jazz-Szene entwickelt.
Kresten Osgood (Schlagzeug), Jesper Lovdal (Saxophon) und Thomas Vang (Bass) sind mit dem Kresten Osgood Trio prominente Vertreter einer Gruppe von Musikern, die gegenwärtig die dänische Jazz-Szene dominieren.
Osgood ist ein Multitalent, denn er ist nicht nur Schlagzeuger, sondern spielt auch Klavier und mehrere andere Instrumente. Zusammen praktizieren und respektieren sie die gesamte Jazz-Tradition, wobei eine wissbegierige und forschende Herangehensweise gegenüber des gesamten Spektrums von Blues, Jazz, Funk, Hip-Hop und Techno bis zur freien Improvisation zum tragen kommt.
Auf ihrer Jubiläums-Europatournee mit wechselnden Gastmusikern, die sie u. a. nach Stockholm, Oslo, Kopenhagen, Helsinki und Berlin führt, macht das Trio am 25. Mai 2009 auch in der eigentlichen Jazz-Metropole Greifswald halt.

25. Mai 2009, 21:00 Uhr
Medienwerkstatt des CDFI, Bahnhofstraße 50, Greifswald

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Semesterabschlusskonzert der EMAU Big Band

Seit nun 12 Jahren organisieren sich Studenten und Professoren in der Ernst-Moritz-Arndt Uni Big Band, um ihrer gemeinsamen Leidenschaft – dem Jazz – zu frönen.
In diesem Semester stand die Uni Big Band unter einem völlig neuen Stern. Mit einem neuen musikalischen Leiter, vielen neuen Instrumentalisten und natürlich neuen Titeln tritt die Band nicht nur unter einem neuen Logo, sondern auch mit einem neuen, fetten Sound in Erscheinung, geprägt von kontrastierenden Bläsern, groovenden Rhythmen und überraschenden Soli.
Mit einem vielseitigen Programm – von rasant-rockig über easy swingend bis hin zu klangvollen Balladen – zeigt die Uni Band ein breites Repertoire, das einen jazzig-groovigen Abend verspricht.

23. Januar 2009, 20:30 Uhr
Medienwerkstatt des CDFI, Bahnhofstraße 50, Greifswald

22JAN’09 Lautstark!4 (DE)

Lautstark4

Am Donnerstag, dem 22. Januar 2009, gastieren die in der Medienwekstatt des CDFI bislang ungehörten Jan F. Kurth (Stimme), Lutz Streun (Tenorsaxophon), Matthias Kurth (Gitarre) und Demian Kappenstein (Schlagzeug) mit ihrem Quartett Lautstark!4.
Lautstark!4 gründete sich 2006. Mit ihrem Debütalbum „autark“ ist ihnen eine ungewöhnliche Symbiose aus Komposition und Improvisation gelungen. Der instrumentale Gesang Jan F. Kurths, Lutz Streuns sinnlich gefühlvolles und dabei unberechenbares Spiel, Matthias Kurths strahlend erdiges Gitarrentreiben sowie Demian Kappensteins pumpende Klangwelt ergeben einen eigenständigen Kosmos ungebremster Spielfreude. Ob das noch Jazz ist, darüber gibt es auch in der Band verschiedene Ansichten … Entscheiden Sie am besten selbst!

22. Januar 2009, 21:00 Uhr
Medienwerkstatt des CDFI, Bahnhofstraße 50, Greifswald

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15JAN’09 Maria Schween (DE)

Maria Schween

Natürlich ausdrucksstark, so kann man kurz und knapp Maria Schween (Flügel, Gesang), die 1981 in Erfurt geboren wurde, und ihre Musik charakterisieren. Ihre natürliche Stimme verleiht ihren wunderschönen emotionalen Liedern eine starke persönliche Note.
Mit aufwühlenden Eigenkompositionen und ungemeiner Spielfreude lustwandelt sie durch ihre Liebesgeschichte. Spass und Freude beim musizieren stehen im Vordergrund.  Die Wellenschläge zwischen Fortissimo- Ausbruch und zitterndem Pianissimo werden durch hochgespannte Schweigepausen ausgelotet. Dem sanften Leiden schwellender Romanzen antwortet sie mit entlarvender Ironie, die zu Herzen geht. Sie singt mit einer Intensität, Stimmschönheit und Hingabe, die vom ersten Ton an gefangen nehmen.
Maria Schween textete, komponierte und spielte ihre ersten Songs bereits mit 14 Jahren. Begünstigt durch ihr Studium der Musikwissenschaft kann sie seit dieser Zeit auf eine Reihe von Konzerten zurückblicken – u. a. nahm sie am “Schillerfestival 2005″ in Weimar teil und war mit Peter Folk auf Tour. 2007 erschien ihr erstes Soloalbum “Love & Go”.

15. Januar 2009, 21:00 Uhr
Medienwerkstatt des CDFI, Bahnhofstraße 50, Greifswald

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