Aktuelle Beiträge

Heute live: FUSK (DK/DE)

FUSK ist ein modernes deutsch-dänisches Jazz-Quartett, gegründet vom dänischen Schlagzeuger und Komponist Kasper Tom.
Rudi Mahall (Bassklarinette), Philipp Gropper (Saxophone), Andreas Lang (Bass) und Schlagzeuger Kasper Tom spielen überraschende, unkonventionelle Kompositionen und freie Improvisationen, aber auch raffinierte und harmonische Klangerlebnisse werden kreiert.
Zusammen schaffen sie den Spagat zwischen wilder, expressionistischer Spielweise hinüber zu melodisch komponierten Passagen. Dabei können alle vier Virtuosen auf ihrem Instrument spielerisch zwischen Begleitung und Führung wechseln. FUSK sind rhythmisches Zusammenspiel, fantasievolle, melancholische Soli, schräge Töne: Oberklasse-Jazz!

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29. Juli 2010, 21:00 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4/5, Greifswald
VVK: Stadtinformation Greifswald, Café Koeppen

FUSK

Benefizkonzert “Jazz at heart” im Pommerschen Landesmuseum

Jazz at heart stellt ihre dritte CD am 10. Juli 2010 im Pommerschen Landesmuseum Greifswald vor. Der Erlös der Veranstaltung geht an die Organisation “Ärzte ohne Grenzen”. Die Zuhörder erwartet ein abwechslungsreiches Programm von originell arrangierten Jazz-Klassikern von George Gershwin über Cole Porter bis zu “neuen Klassikern” von John Lennon oder Eric Clapton sowie Eigenkompositionen.

Jazz at heart ist eine Musikinitiative der Mediziner Dr. med. Christina Jaschkowiak (Gesang), kardiologische Assistenzärztin aus München, und Prof. Dr. med. Gustav Steinhoff (Piano), Herzchirurg aus Rostock zur Unterstützung von medizinischen Hilfsprojekten

Samstag, 10. Juli 2010, 18:00 Uhr
Pommersches Landesmuseum, Rakower Straße 9, Greifswald
VVK: Pommersches Landesmuseum Greifswald

30. Eldenaer Jazz Evenings 2010

Die Eldenaer Jazz Evenings feiern dieses Jahr ihr 30. Jubiläum. An zwei Abenden laden das Kulturamt der Universitäts- und Hansestadt Greifswald und der Kunstverein Art 7 auch dieses Jahr zu einem besonderen Konzert-Erlebnis mit nationalen und internationalen Jazz-Formationen in die romantische Klosterruine Eldena ein:

Freitag 2. Juli 2010:

Samstag, 3. Juli 2010:

» Die Idee zu dem „sanften Jazzfestival von der Küste“ hatten 1980 einige Greifswalder Studenten an einem damals unter Jazz- und Rockfans beliebten Schallplattenabend. Sie gründeten die „Arbeitsgemeinschaft Jazz“ beim Studentenclub Kiste und verabredeten sich, am ersten Juliwochenende des folgenden Jahres in der durch Caspar-David-Friedrichs Gemälde weltbekannten Klosterruine Eldena ein mehrtägiges Jazzkonzert auszurichten. Es gelang den Studenten die damals politisch Verantwortlichen von dieser Idee zu überzeugen und so fanden 1981 die ersten ELDENAER JAZZ EVENINGS statt. Auf der improvisierten Bühne in Eldena trat neben dem italienischen Perkussionisten Andrea Centazzo und den DDR- Gardejazzern Ernst-Ludwig „Luten“ Petrowsky und Günter „Baby“ Sommer auch der westdeutsche Posaunist Albert Mangelsdorff aus Frankfurt/Main auf. Den Höhepunkt des Abends bildete neben den solistischen Konzerten eine damals nicht zulässige, aber bravouröse, quasi ge- samtdeutsche Jam- Session. Der Grundstein für die jetzt jährlich stattfindenden ELDENAER JAZZ EVENINGS war gelegt.
Nach der friedlichen Revolution und der deutschen Wiedervereinigung musste das Festival auf neue finanzielle und organisatorische Beine gestellt werden. Seit 1990 organisiert die Konzerte das Kulturamt der Universitäts- und Hansestadt Greifswald gemeinsam mit dem Kunstverein ART 7. Als besonders hilfreich erwies sich, dass der Jazzpianist und NDR- Redakteur Michael Naura das Festival entdeckte und sich für das „ungeschliffene Juwel“ einsetzte. Ihm und Tilo Braune, dem ehemaligen Gründungsstudenten und damaligen Vorsitzenden des Kunstvereins Art 7, ist es zu verdanken, dass das Festival neue Mitstreiter, Unterstützer und Sympathisanten gewinnen konnte. « (Auszug aus der Pressemitteilung der Universitäts- und Hansestadt Greifswald)

2. und 3. Juli 2010, ab 20:00 Uhr
Klosterruine Eldena, Wolgaster Landstraße, Greifswald
VVK: Stadtinformation Greifswald, Am Markt, Telefon 0383-521380

Jazz meets fine Art

Im Rahmen der diesjährigen Eldenaer Jazz Evenings wird am 01.07.2010 die Ausstellung Jazz meets fine Art in der Galerie im IPP eröffnet.
10 Künstler aus der gesamten Republik stellen ihre Fotos, Zeichnungen und Bilder zum Thema Jazz aus.

Vernissage: 01.07.2010, 18:00 Uhr
Ausstellung: 01.07. bis 25.08.2010, täglich 10 bis 18 Uhr
Galerie im IPP, Wendlsteinstrasse 1, Greifswald

Martin-Terens-Trio (DE) zur INSOMNALE 2010

Das Caspar-David-Friedrich Institut veranstaltet auch 2010 wieder den künstlerisch/ kunstwissenschaftlichen Wettbewerb INSOMNALE. In diesem Jahr feiert die inzwischen größten Ausstellung junger Kunst in Mecklenburg/Vorpommern ihr 10- jähriges Jubiläum.

Zur Vernissage der Wettbewerbsausstellung ist das Hamburger Martin-Terens-Trio in der temporären INSOMNALE- Galerie live zu erleben.

Freitag, 11. Juni 2010, 21:00 Uhr
temporäre INSOMNALE- Galerie, Lange Reihe 1, Greifswald

18MAI’10 à la Cour (DK/NO/DE)

Das international Jazzquintett „à la Cour“ gründete sich 2008 während der Aufnahmen zu Mads la Cours Debüt CD „à la Cour“ in Kopenhagen.
Mads la Cour (Flügelhorn/Trompete), Philipp Gropper (Saxophon), Harvard Wiik (Piano), Andreas Lang (Bass) und Kresten Osgood (Schlagzeug) werden Sie auf ihre ganz eigene unverwechselbare Art faszinieren. Durch verführerische strahlende Tonkaskaden und fortschreitende Varianz gestalten sie aus den zerbrechlichen Strukturen mitreißende Klangräume. Jeder einzelne hat ein perfektes Gespür für die rhythmische Vertracktheit, so dass sie in der Lage sind, mehrschichtige Melodiebögen zu einer Einheit zu verschmelzen, aber auch harmonische Spannungen in ungeahnte Weiten ausufern zu lassen. Perfekte Einsätze, die Art, wie sinnlich gefühlt wird, und Stimmungsänderungen aktiv und klangvoll gelebt werden, wird den einen oder anderen Zuhörer sicherlich mit offenem Mund verweilen lassen.

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18. Mai 2010, 21:00 Uhr
Medienwerkstatt des CDFI, Bahnhofstraße 50, Greifswald

Fotos vom Konzert bei Flickr …

à la Cour

Jazz beim Nordischen Klang 2010

SO Jazz Quartet (PL/US)

2003 fiel beim Newcomer Jazznachmittag des Nordischen Klangs ein junger polnischer Tenorsaxophonist auf, der einen so reifen und eloquenten Stil vorlegte, dass ihn einige Gäste mit dem US-amerikanischen Blue Note-Star Hank Mobley verglichen. Jetzt kommt Sylwester Ostrowski zurück, und zwar mit sensationeller Besetzung. Das SO Jazz Quartet versammelt weltbekannte Musiker, die an der in Gründung befindlichen Kunst- und Medienakademie Szczecin eine Jazzabteilung aufbauen und dort lehren werden. Sylwester Ostrowski leistet einen Rieseneinsatz für diese Akademie, aber auch als Musiker hat er Beachtliches vorzuweisen, so z.B. eine vom polnischen TV produzierte Musiksendung mit der Sängerin Judy Bady. Ihm zur Seite steht der neben Tomasz Stanko wohl expressivste Trompetist Polens, Piotr Wojtasik, der auch die meisten Kompositionen der Band im druckvollen Neo-Bop geschrieben hat. Sogar zum populärsten Jazzmusiker Polens ist er gewählt worden. Gemeinsame Auftritte und Aufnahmen brachten ihn mit Musikern zusammen wie Billy Harper, Kenny Garrett, Gary Bartz, Dave Liebman, Daniel Humair und Joachim Kühn. Was die Band für europäische Verhältnisse aber so exzeptionell klingen lässt, ist die Rhythmus-Section mit zwei Veteranen der US-amerikanischen Jazzgeschichte: Wayne Dockery, einst Mitglied bei u.a. Art Blakey’s Jazz Messengers, bei Archie Shepp, Sonny Rollins und Stan Getz spielt einen voluminösen, markigen Bass voller Blues-Erde. Und schließlich der Free und Modern Jazz Drummer John Betsch, der zu den Bands von Abdullah Ibrahim, Archie Shepp, Jim Pepper und Mal Waldron gehörte. Er garantiert Jazz mit dem ganz starken Puls.

Roupé/Epstein/Drud/Schelin (SE)

Ed Epstein ist in El Paso, Texas, geboren und kam 1973 nach Schweden, der führenden Jazznation in Europa damals. Heute lebt er in Lund und mischt in der Öresundregion-Szene mit: in der Roger Berg Big Band und in Erling Kroners New Music Orchestra zum Beispiel. Nach Greifswald kommt er mit seinem eigenen Quartett, in dem Bjarne Roupé, Gitarre, und die einer jüngeren Generation angehörenden Musiker Göran Schelin, Bass, und Dennis Drud, Schlagzeug, spielen. Es sind Topmusiker, die wie Epstein zwischen Kopenhagen und Malmö pendeln und mit vielen amerikanischen Gastmusikern aufgetreten sind. Roupé ist auf einer Platte mit Miles Davis zu hören, so lange und so gut ist er im Geschäft.
Epstein spielt zwar auch Tenorsax (zu hören beim Nordischen Klang beim Auftritt von Sylvia Vrethammar mit der Roger Berg Big Band), aber er hat sich am Baritonsax am stärksten profiliert. Als er nach Stockholm kam, war der weltweit berühmteste schwedische Musiker der Baritonsaxophonist Lars Gullin (gestorben 1976). Epsteins moderner Bebop erinnert trotz einer zeitgenössischen Auffassung oft an den schwedischen Cool Jazz, was vor allem in den wunderschönen Balladen und in den Bossa Novas deutlich ist, die die hart groovenden Medium- und Uptempo-Stücke seines Quartett-Repertoires – zur Hauptsache Eigenkompositionen – auflockern. So ein röhrendes, erdig-viriles Baritonsaxophon ist sowieso etwas Herrliches, erst recht, wenn es von einem virtuosen Könner wie Epstein, begleitet von kongenialen Musikern gespielt wird.
Roupé/Epstein/Drud/Schelin ist der Beitrag der Partnerstadt Lund zum diesjährigen Nordischen Klang.

beide Konzerte: 13. Mai 2010, ab 20:00 Uhr
Medienwerkstatt des CDFI, Bahnhofstraße 50, Greifswald
Weiter Informationen unter www.nordischerklang.de.

Borchert / Conquest / Snekkestad

Mit ihrem Trio Borchert / Conquest / Snekkestad demonstriert Johanna Borchert die Fähigkeit, ein Gemenge unterschiedlicher musikalischer Vorlieben zu verbinden. Dabei wird sie unterstützt von The Norman Conquest, verantwortlich für sehr wundersame elektronische Klangfarben und dem Saxophonisten Torben Snekkestad. Dieses internationale Ensemble lässt dabei Free-Elemente und avantgardistische Einflüsse von Cage und Ligeti erkennbar werden, was nicht als direkte Referenz verstanden werden soll. Das Ganze lässt sich zum Glück nicht in klare Worte fassen – mit Schablonenmusik hat diese Musik ohnehin nichts zu tun. Hier geht es mehr um Stimmungen. Der Begriff Jazz muss ja heutzutage sowieso für alles herhalten was nicht klar einzuordnen ist, darum werde ich dem jetzt ganz unkreativ folgen. Es ist zumindest naheliegend hier von Jazz zu sprechen, auch wenn ich nicht klar sagen kann, wie groß hier Kalkül und Improvisationsanteil sind.
Die Klangwelt des Trios ist in der Hauptsache angenehm befremdend. Mit Everytime We Say Goodbye bewegt sich das Trio zunächst noch in recht ruhigem Fahrwasser. Hier erklingen leicht raue Töne vom Piano, Snekkestads Klarinette singt grübelnd darüber. Die anfänglich dunklen Töne werden behutsam mit farbigeren Klängen angereichert.
Doch es geht auch anders: Im Titel Wankelrhythmus wird es unruhig, Borchert treibt das Stück voran, elektronische Fetzen mischen sich mit ein. Mit Einsatz des Snekkestads löst sich das Geschehen rhythmisch auf. Was bleibt ist ein treibender, stets unterbrochener Puls mit einem nun sehr hektischen, überreizten Saxophon. In ähnlicher Art und Weise sind auch die weiteren Stücke angelegt.
Das Trio verzichtet häufig auf klare Grundformen. Alles klingt irgendwie schräg aber dennoch abenteuerlustig. Es entstehen Klangskulpturen die irgendwo zwischen Struktur und Experiment liegen. Die Kompositionen haben alle etwas leicht Bedrohliches, sind fiebrig und erzeugen aufreibende Bilder. Für mich persönlich könnten sie aber etwas länger sein. Immer wenn ein Stück vorbei ist, habe ich den Eindruck nur einen Anfang zu hören, nur vage zu ahnen, was es sagen will und wie es weitergeht. Ein schöner Trip! (Stan Klifoth, April 2010)

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Johanna Borchert

15APR’10 Spoom (DE/DK)

Zum wiederholten Male wird das deutsch-dänische Trio Spoom in Greifswald spielen. Die Musiker Ronny Graupe (Gitarre), Jonas Westergaard (Bass) und Christian Lillinger (Schlagzeug) fanden im Jahr 2004 in Berlin zusammen. Sie werden mit ihren außergewöhnlichen und melodischen Eigenkompositionen einen träumerischen und zugleich schwungvollen Jazz darbieten. Lassen Sie sich von Spoom in eine harmonische frühlingshafte Stimmung versetzen.

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Donnerstag, 15. April 2010, 21:00 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4/5, Greifswald

Fotos vom Konzert bei Flickr …

Ronny Graupes Spoom

QUARTz laden zur öffentlichen Probe ein + Veröffentlichung Live-DVD

Das dänische Jazzquartett QUARTz gastiert wieder einmal in ihrer zweiten Heimat. Anlass sind die Aufnahmen für ein neues Album, welches vom 8. und 10. April in Greifswald aufgezeichnet und aufgenommen werden wird.

Mads la Cour Langelund (Trompete/ Flügelhorn), Frederik Vedersø (Gitarre), Andreas Lang (Bass) und Kasper Tom Christiansen (Schlagzeug) laden vor diesem Hintergrund am 8. und 9. April, um 21:00 Uhr, zu einer öffentlichen Probe in die Medienwerkstatt ein.

Gleichzeit feiert ihre erste Live-DVD “So ein muss ich auch live haben” Prämiere. Die Aufnahmen hierzu fanden 2007 in der Medienwerkstatt des CDFIs statt. Die DVD kann an den beiden Abenden zum Sonderpreis käuflich erworben werden.

8. + 9. April 2010, 21:00 Uhr
Medienwerkstatt des CDFI, Bahnhofstraße 50, Greifswald

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